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Wertung
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Info
Genre: Rock

Trackliste
1. Ampersand
2. Writing On The Wall
3. Matchless Man
4. Madness
5. Walk Around The World
6. Beat Box Guitar
7. Under The Radar
8. Elephants
9. Pause

Diskografie
Side Two
(2005)

Review lesen
Side One
(2005)

Review lesen
Coming Attractions
(2000)
Salad Days
(1998)
Belew Prints: The Acoustic Adrian Belew, Vol. 2
(1998)
Op Zop Too Wah
(1997)
Acoustic
(1995)
Guitar As Ochestra: Experimental Guitar Series, Vol. 1, The
(1995)
Here
(1994)
Inner Revolution
(1992)
Young Lions
(1990)
Mr. Music Head
(1989)
Desire Caught By The Tail
(1986)
Twang Bar King
(1983)
Lone Rhino
(1982)
Adrian Belew
Side One

Durchaus gelungen, aber magere Spielzeit

roz. Sein Talent an der Gitarre prägte in den späten 70ern die Bands von Frank Zappa und David Bowie, später die Talking Heads und natürlich King Crimson, wo er seit 1995 wieder mit dabei ist. Einer der ungewöhnlichsten Gitarristen legt nun ein neues Soloalbum vor. "Side One" ist der erste Output einer geplanten Trilogie von Adrian Belew. Der Multiinstrumentalist spielt alle Instrumente selber und singt. Nur für Cello und Violine holte er sich Gastmusiker. Und bei den ersten drei Tracks wird er unterstützt von Les Claypool (Primus) und dem Drummer von Tool. Der Eröffnungssong "Ampersand" ist eine Art wilder Blues mit einem raffinierten Rhythmusmuster. Das folgende "Writing On The Wall" wird sehr geprägt von Claypool’s Bass und einem genial treibenden Rhythmus von Danny Carey. Bei "Matchless Man" hört man Carey am Tabla, einem perkussiven Instrument mit traditionellem Klang. Gerne hätte man noch mehr von diesem explosiven Trio gehört. Bei "Madness" stechen Belew’s schräge Gitarrenklänge besonders hervor. Es sind übereinandergeschichtete Pitching-Effekte (Tonverschiebungen) und rückwärts abgespielte Sequenzen. "Walk Around The World" mit den verschachtelten Gitarren-Arpeggios versprüht ein deutliches King-Crimson-Feeling. Die Lo-Fi-Nummer "Beat Box Guitar" ist ziemlich spassig, wie auch die abschliessenden drei Kurz-Songs. Ein durchaus gelungenes Album für Freunde experimenteller Gitarren-Musik und eigenwilligem Songwriting. Obschon die Spielzeit von 33 Minuten recht mager ist.


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Adrian Belew
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