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Stress 25.07.03
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Hart und sinnlich zugleich |
nuevo. Zwei Jahre nach seinem Solo-Debut "Billy Bear" bringt das enfant terrible des Schweizer Raps mit "27.07.03" sein zweites Werk auf den hiesigen Markt.
Stress hat sich als Mitglied der Combo "Double Pact" und dem Album "Billy Bear" als feste Grösse in der Schweiz und vielen Teilen Frankreichs etabliert, was die Erwartungen für dieses Werk beträchtlich in die Höhe geschraubt hat.
Dem künstlerischen Druck zu trotz trumpft der Lausanner Routinier mit diesem Release mit einer bunten Mischung aus intelligenten Texten, perfekt produzierten Beats und einigen gut gelungenen Features auf und legt die Latte der heimischen HipHop-Zunft somit nochmals höher.
Das breite Repertoire an verschiedenen Stilen und verarbeiteten Einflüssen mag jederzeit zu überzeugen, Stress wagt sich auch auf diesem Album in für die HipHop-Szene künstlerisch kaum erforschte Gebiete. So sind nebst pumpenden Bässen ganz im "Gangster-Rap"-Stil auch oft sanfte Töne mit viele Gitarren-Elementen und sanften Frauenstimmen-Refrains zu hören, ohne dass das Album je den roten Faden zu verlieren scheint.
Die einzige Kritik die ich anbringen könnte ist die Tatsache, dass man mit mangelnden Französisch-Kenntnissen kaum etwas versteht. Aber das kann man dem Künstler kaum vorwerfen. Jedoch haben auch wir Deutschschweizer im gegen den umstrittenen Bundesrat schiessenden Track "F*ck Blocher" mit Bligg und Greis zwei unserer Vertreter auf der Scheibe. Man merkt dem Album an, dass knapp zwei Jahre Entwicklungszeit dahinterstecken. Stress steht für qualitativ hochwertig produzierte Beats mit intelligenten Texten, manchmal politisch, oft ironisch aber immer gut anzuhören.
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