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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Diskografie
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Natural Fake
(2005)
Review lesen |
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Plastic Love Memory
(2003)
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Daily Lama
(2002)
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Death By Chocolate
(2001)
Review lesen |
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Detunized Gravity
(2001)
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Godsdog
(1999)
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Living Some Dreams
(1997)
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De-Phazz Natural Fake
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Risikofreudiger und vielfältiger |
roz. Das fünfte Album von De-Phazz schlägt einige neue Töne an. Im Vergleich zu früheren Alben ist die Farbdramaturgie noch risikofreudiger geworden. Stilistisch perfekt mixen die Heidelberger aus TripHop, Dancefloor-Jazz, Chanson, Funk und Latin einen liebevoll arrangierten, wohlschmeckenden Cocktail. Neben den Hauptakteuren Pit Baumgartner, Karl Frierson, Sängerin Pat Appleton und Barbara Lahr sind auch wieder zahlreiche Gastmusiker am Sounddesign beteiligt. Sie spielen tanzbare, aktuelle Popmusik, wie man sie kaum besser machen kann. Auf einer Party sollte man die Platte aber nicht einfach durchlaufen lassen. Sie ist zu differenziert und zu vielfältig. Im ersten Teil von "Natural Fake" geht es relaxed zu und her. Mit Lounge-Klängen, unterkühlten Beats und von Soul geprägtem Gesang machen sich De-Phazz erst mal ein bisschen warm. Die zweite Hälfte wird vom Bossa-orientierten Song "Love Is Natural" eingeläutet, einer coolen Tanznummer wie aus einem Tarantino-Soundtrack. Die Rhythmen werden robuster, Gitarren und rostige Blues-Harps gesellen sich zu den relaxten Klängen. Höhepunkt ist das eingängige "Multicoloured Destiny", ein Popsong mit starkem Groove und Ohrwurm-Melodie, so antörnend, dass man vor lauter Glück gleich aufspringen und das Tanzbein schwingen muss.
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