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Züri West Sport und Musik
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Die Platte, die aus dem Tränengas-Nebel kam |
ds. Der ersten LP von Züri West waren die Maxi-Single "Kirchberg" und die Live-Maxi "Splendid" vorausgegangen, heute beides beliebte Sammlerstücke. Mit "Hanspeter" hatten die fünf "Züris", Kuno Lauener, Markus "Küse" Fehlmann, Peter "Sibi" von Siebenthal, Tinu Gerber und Silvio Silfverberg, bzw. Peter Schmid und Sam Mumenthaler, die in der Urformation noch dabei waren, eine Figur und einen Song geschaffen, der zum Erkennungszeichen wurde. "Sport und Musik" entstand in der Zeit der Jugendunruhen in Züri Ost und West, war aber zum Zeitpunkt des Erscheinens bereits eine historische Reminiszenz. In Zürich nahm 1988 die Rote Fabrik, vom Volk abgesegnet, ihren Betrieb auf und in Bern entsteht 1986 analog dazu das Kulturzentrum Reithalle. Vorausgegangen waren aber heftige Auseinandersetzungen zwischen den "Bewegten" und den Offiziellen, von Züri West festgehalten in Songs wie "Dynamit", einer ersten Cover-Version von Mani Matter, dem die Band treu bleiben sollte und den sie eigentlich für den Mundart-Rock wiederentdeckte. "Sport und Musik" ist von der Grundstimmung her eine wütende Platte, roh und ungeschliffen, wenn auch der Radiohit "7:7" eine andere Seite der Band und vor allem von Sänger und Texter Kuno Lauener zeigt. Lauener findet neue Worte und Bilder für das älteste Musik-Thema und gibt dem Mundart-Rock eine neue Dimension und erneuert ihn geradezu.
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Kommentare:
Kommentar von smd vom 24.01.2005:
Ist noch eine Platte, wo nicht Kuno oder das Liebesleben im Mittelpunkt steht, sondern wichtige Themen dieser Zeit. Für mich wars der fulminante Einstieg in die Züri West-Welt.
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