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Brandhärd Zeiche setze
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Konsistent aber nicht allzu innovativ |
nuevo. Im September 2003 betrat das Basler Trio Brandhärd mit der Maxi "Noochbrand" kommerzielles Terrain und landete in den Charts. Jetzt legt die Combo nach und präsentiert das erste "richtige Album", mit rund 70 Minuten Spielzeit für Hiphop-Verhältnisse ein Werk in Extralänge.
Mangel an Kreativität kann man den Baslern gewiss nicht vorwerfen. Die Beats sind gut gemacht und verleiten meist erfolgreich zum allgemeinen Kopfnicken. Besonders der eigentlich simpel anmutende Beat des namengebenden Titels "Zeiche Setze" hat es mir persönlich angetan.
Sprechen wir jedoch über die Texte, kommen wir zum Schwachpunkt des Albums. Auch wenn diese meistens inhaltlich interessant, reflektierend und hintergründig sind, bleibt am Ende ein fader Nebengeschmack. Zu oft wird in den Texten von Neidern und Kritikern gesprochen, man rechtfertigt sich für die Art und Weise wie man Musik macht und sie verkauft. Sich auf dem eigenen Album, welches hauptsächlich von schon überzeugten Fans gekauft wird, zu rechtfertigen, ist schlicht nicht nötig und stört sehr schnell.
Zudem sind die eigentlichen Aussagen der Tracks in viele Satzgewände gepackt, was sehr viel Aufmerksamkeit und ein gutes Gehör zum Herausfiltern der Botschaften voraussetzt. Wer eine solche rüberbringen will sollte schnell auf den Punkt kommen. Weniger ist da oft mehr. Auch ist eine gewisse Ähnlichkeit im Aufbau fast aller Lieder nicht zu leugnen und die Refrains erscheinen oft melodisch gesehen wenig innovativ.
Das Können von Leadstimme Fetch schätze ich sehr hoch ein, seine Stimmlage und sein Wortfluss überzeugen. Das kann jedoch die angesprochenen Schwächen nicht ganz ausgleichen. Alles in allem ein sehr gutes Debut mit einigen Mankos.
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