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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Trackliste
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1.
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This Lullaby
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2.
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Medication
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3.
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Everybody Knows That Your Insane
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4.
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Tangled Up In Plaid
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5.
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Bum The Witch
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6.
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In My Head
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7.
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Little Sister
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8.
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I Never Came
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9.
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Someone's In The Wolf
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10.
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The Blood Is Love
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11.
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Skin On Skin
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12.
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Broken Box
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13.
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You've Got A Killer Scene There Man
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14.
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Long Slow Goodbye
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15.
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Hidden Finale
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Queens Of The Stone Age Lullabies To Paralyze
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Dunkler und Psychedelischer |
roz. Sind die Queens Of The Stone Age eine richtige Band? Ein Kollektiv mit wechselnden Protagonisten? Oder vielleicht doch nur Mastermind Josh Homme? Schade ist jedenfalls, dass Mark Lanegan nur beim Eröffnungsstück zum Einsatz kommt und mit seiner unverwechselbaren magischen Bassstimme ein schrulliges Wiegenlied mit Akustik-Gitarren-Begleitung zum Besten gibt. Für den Rest der Platte übernimmt Josh Homme den Gesang selber - und der macht das noch besser als früher. Nach dem Rausschmiss von Bassist Nick Oliveri übernimmt Homme neben der Gitarre teilweise auch den Bass. Zur Truppe gehören daneben Joey Castillo (Ex-Danzig) am Schlagzeug, Multiinstrumentalist Alain Johannes von Eleven und Troy Van Leeuwen von A Perfect Circle, der so ziemlich alles spielt, meist aber Gitarre.
Die grosse Frage lautet: Können sie das Meisterwerk "Songs For The Deaf" toppen? Ohne Oliveri und ohne Dave Grohl? "Lullabies To Paralize" ist insgesamt dunkler und psychedelischer ausgefallen. Weirdo-Sounds à la "Quick And To The Pointless", die meist von Oliveri ausgegangenen waren, fehlen naturgemäss. Es wird aber dennoch mächtig abgerockt, besonders im ersten Teil der Platte. Joey Castillo drischt zwar nicht so hart wie Grohl auf die Felle, aber macht seinen Job mehr als gut. Erster Killertrack ist "Everybody Knows That You Are Insane", wo sich in der Strophe zwei Gitarren die Riffs zuspielen, das ist genial arrangiert. "Tangled Up In Pain" ist ein Hit im Stil von "No One Knows" und "Burn The Witch" mit Gast-Gitarrist Billy Gibbons von ZZ Top könnte aus einem Tarantino/Rodriguez Soundtrack stammen - das ist einfach cooler Wüstenrock. "In My Head" war schon auf Desert Sessions 9 & 10 zu hören – ist halt einfach ein guter Song. Später wird das Album dann aber zunehmend sperrig. Eingeläutet wird diese Phase mit "Someone’s In The Wolf", einem schrägen Rocker mit vertracktem Rhythmus und eigenwilliger Gitarrenmelodik. Die Arrangements werden epischer, der Sound schräger und erinnert stellenweise an Mr. Bungle.
Unter dem Strich bleibt festzustellen, dass das vierte Queens-Album nicht so leicht zugänglich ist wie der Vorgänger. Die kleinen musikalischen Widerhaken – vor allem im zweiten Teil - erweisen sich aber bei mehrmalige Durchhören als die Anker, die das Album auch langfristig spannend machen. Mit Hommes Trademark-Gitarrensound und den psychedelisch-poppigen Gesangsharmonien sind die wichtigsten Erkennungswerte wieder vorhanden. Und doch ist alles neu, eigenwillig und unvergleichlich.
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