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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Lost And Found
(2005)
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End Of All Things To Come, The
(2002)
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Beginning Of Things To End, The
(2002)
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L.D. 50
(2000)
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Mudvayne Lost And Found
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Brachialer Sound mit Melodie |
roz. Mudvayne sind über jeden Zweifel erhaben: Was diese vier Berserker an ihren Instrumenten veranstalten, dürfte 99 Prozent aller Genrekollegen blass vor Neid werden lassen. Mit ihrem Debüt "L.D. 50" setzten sie diesen neuen Massstab, und mit "The End Of All Things To Come" bauten sie spielerisch ihre ohnehin schon weitgesteckten Grenzen aus. Drei Jahre haben sich Mudvayne für ihr drittes Album Zeit gelassen - und das zahlt sich aus. Auf "Lost And Found" perfektionieren sie die Balance zwischen verblüffender Technik und ausgefeiltem Songwriting. Mudvayne sind heute näher bei Tool oder System Of A Down als bei Slipknot und Co. Die Maskerade haben sie auch abgelegt, ihr Sound ist aber immer noch sehr typisch für sie. Sie sind noch melodiöser geworden, ohne ihren Zorn in der Musik zu verlieren. Vor allem Sänger Chad Gray ist ein weiteres Stück vielseitiger geworden, er singt vermehrt Melodien, ohne aber auf die Schreiattacken zu verzichten. Die progressiven Songstrukturen, der brachiale Sound und die druckvolle Produktion sind neben der Stimme die Trademarks, die Mudvayne ausmachen. Das Wechselbad aus brutaler Härte und emotionalem Pop erreicht seinen Höhepunkt im 8-minütigen "Choices". "Lost And Found" hält, was der Sticker auf dem Cover verspricht: Es ist "eine brachiale Sammlung waschechter Killersongs... Bombe!"
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