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Manhead Manhead
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Ein Relikt aus den 80ern |
roz. Franz Ferdinand, The Rapture und die Schweizer Synthie-Urgesteine Yello gaben ihre Songs schon in seine Obhut. Jetzt veröffentlicht der DJ und Remixer Robi Insinna unter dem Namen Manhead das erste Album. Nicht zu verwechseln mit Headman. "Headman existiert als eingebildete Band in meinem Kopf. Wir spielen diese seltsamen New Wave-, No Wave- und Discopunk-Nummern. Manhead war von Anfang an poppiger, elektronischer ausgerichtet", sagt Insinna. Und so agieren Manhead getreu dem Motto von Gloria Estefan, dass der Rhythmus früher oder später jeden von uns erwischt. Die Platte ist nicht schlecht, der Groove stimmt, und die Produktion ist einwandfrei. Und vor allem auch die Zusammenarbeit mit Christan Kreuz - bekannt durch Dakar & Grinser - beim Track "Birth, School, Work, Death" erweist sich als Volltreffer. Der abschliessende gesangslose Remix unter dem Titel "Dancer" wäre danach nicht mehr nötig gewesen. Insgesamt ist "Manhead" eine nicht uninteressante Hommage an den funkigen Discosound der frühen 80er Jahre. "Stimmt, ein Retro-Element ist vorhanden", räumt der Zürcher ein. "Aber meine Vorstellung von Retro besteht darin, sich von der Vergangenheit inspirieren zu lassen und (...) zu versuchen, etwas Neues zu schaffen." Aber genau das ist Manhead nicht gelungen. Insinna verpasst es, seinem Retro-Pop die nötige Prise neuartiger Elemente beizumengen, so wie es beispielsweise Air machen. Und so klingt "Manhead" wie ein Relikt aus längst vergessenen Zeiten.
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