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Ryan Adams Cold Roses
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Kluger, poetischer Workaholic |
pm. Vor wenigen Monaten konnte man auf der Homepage von Ryan Adams nachlesen, dass er sich im Jahr 2005 in einen erneuten Veröffentlichungsmarathon stürzen würde. Drei Alben sollen kommen in diesem Jahr.
Ähnlich wie im Arbeitsjahr 2003, als der charmante Cowboy schon einmal drei Werke aus dem Ärmel schüttelte.
Das erste ist nun da. Und es ist ein Doppelalbum. Mit der Unterstützung seiner Backing Band „The Cardinals" zeigt uns Mr. Adams ein weiteres Mal seine kluge und spannende Art, Geschichten zu vertonen. Auf 19 von Folk und Country geschwängerten Titeln verschafft er dem Hörer einen „Einklang“ in seine eigene Welt. Wie immer singt der Mann von der Liebe. Über verflossene Beziehungen, glückliche Tage oder Liebe, die zu Ende geht. Die Stimmung schwankt zwischen glücklich und verängstigt, kreist aber in einer Art ums Prinzip Hoffnung, wie nur Ryan es beschreiben kann. Bemerkenswert hierbei ist, wie sich dieser Songwriter von Album zu Album steigert. Man hört dieser Tage kaum eine andere CD mit so stolzen und zugleich ehrlichen Songs. Es scheint diesem Herrn nie an Inspiration zu fehlen. Wer wie ich zu jung ist, um den Aufstieg von so eigenständigen Songwritern wie Bob Dylan oder Leonard Cohen bewusst miterlebt zu haben, sollte sich hier die Zeit nehmen, um Musikgeschichte bewusst zu erleben während sie passiert. Parallelen scheinen jedenfalls vorhanden zu sein.
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