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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Face Off
(2005)
Review lesen |
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Joker In The Desk
(2003)
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Biss
(2002)
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Biss Face Off
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Vielleicht altbacken - aber gut |
roz. Nachdem uns Marc Storace letztes Jahr schon mit Warrior überraschte, zeigt die Schweizer-Rockröhre Nr. 1 nun mit den deutschen Biss, dass sie in der Tat sehr viel flexibler ist, als man es bei Krokus heraus hören kann.
Die Geschichte von Biss war bis anhin wahrlich kein Zuckerschleck. Nachdem der erste Sänger Fernando Garcia (Ex-Victory, auf dem Debüt "Biss" zu hören) kurz vor einer Tournee ausstieg und dann auch Michael Bormann (Ex-Jaded Heart, zu hören auf dem zweiten Biss-Album) die Band wieder verliess, präsentiert Mastermind und Gitarrist Doc Heyne nun mit der dritten Platte das dritte Line-Up. Neben Musikern von Vengeance und Vandenberg ist vor allem der Posten des Sängers mit Krokus-Röhre Marc Storace prominent besetzt.
Der Sound auf "Face Off" ist geprägt von 80er-Metal, man höre nur "Pyromania" und vergleiche das mit "Last In Line" von Dio. Und natürlich drückt Marc Storace den Songs seinen Stempel auf. Klar also, klingen etliche schwer nach Krokus. Das macht aber nichts. Denn der Malteser liefert hier eine seiner reifsten Leistungen ab. Und trotz allem klingen Biss sehr deutsch, so wie man es von Victoy, Accept oder Bonfire kennt. Die Band hat es auch nicht verpasst, ihren traditionellen Metal eine Spur zu modernisieren. Der Sound ist satt, und die Musiker sind technisch voll auf der Höhe. Grossartig auch das Akustikgitarren-Solo in "Lady Of The Night". Die Songs haben in der Tat Biss und klingen wie aus einem Guss. Für die einen mag der gitarrenlastige Rock altbacken sein. Wem aber traditioneller Metal schmeckt, der kann bei Biss bedenkenlos zubeissen.
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