 |
| Wertung
|
R=Redaktion
L=LeserInnen
Geben Sie Ihre Wertung ab!
|
|
| Diskografie
|
|
Obzen
(2008)
|
|
|
|
Catch Thirty Three
(2005)
Review lesen |
|
|
|
Nothing
(2002)
|
|
|
|
Rare Trax
(2001)
|
|
|
|
Chaosphere
(1998)
|
|
|
|
Destroy Erase Improve
(1995)
|
|
|
|
None
(1994)
|
|
|
|
Contradictions Collapse
(1991)
|
|
|
|
|
|
|
Meshuggah Catch Thirty Three
|
|
Geniales Trash-Gemetzel |
roz. "Cyber Trash Metal" nennen die fünf Schweden ihre Musik. Es ist eine Mischung aus Death Metal, Girndcore, Trash und Progressive Metal mit ultrakomplizierten Rhythmus-Figuren, massiven Gitarrenriffs und grollendem Geschrei. "Catch Thirty Three" ist eine Art 47-minütiger Monstersong, unterteilt in 13 Kapitel, die wie eine Spirale ohne Pause ineinander übergehen und sich immer weiter zu einem komplexen Soundbrei hochschrauben - wobei die Unterteilung in teilweise weniger als zwei Minuten dauernde Schnipsel keinen Sinn zu machen scheint.
Die Teile reichen von extrem brachialen Metalattaken über jazzige Rhythmuspattern-Jams bis hin zu sphärischen Klängen, einmal gar mit Jean-Michel-Jarre-artigem Vocoder-Gesang. Letzteres ist auch die grosse Überraschung des Albums. Es ist das erste Mal, dass man Jens Kidman nicht nur growlen hört - eine interessante Entwicklung. Denn würde der Gesang bei Meshuggah nur ein kleines bisschen mehr variieren, würde er sich nur ein bisschen weg vom ewigen Geschrei bewegen, dann wäre Meshuggah meine neue Lieblingsband.
Zum ersten Mal haben Meshuggah auch die Schlagzeugparts programmiert, worüber im Internet feurig debattiert wird. Fakt aber ist, dass es trotzdem authentisch und vor allem extrem wuchtig klingt. Die Schweden bleiben sich also treu. Der Sound ist brachial und die Rhythmen stellenweise kaum nachvollziehbar. "Catch Thirty Three" ist ein Metal-Gemetzel der genialen Art.
|