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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Trackliste
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1.
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The Joker
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2.
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Buenos Aires Blue
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3.
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Perpetual Love
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4.
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Loose As A Goose
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5.
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Many Moons Ago
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6.
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Havana Strut
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7.
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Lonely Nights
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8.
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Easy Digging
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9.
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Farewell
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Peter Wildbolz Unit Chill The Jazz
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Berner Weltflair |
mam. Der aus Bern stammende Tenorsaxophonist Peter Wildbolz hat musikalisch in seinem Leben schon viele Pfade beschritten: In den frühen 60er-Jahren eröffnete er in seiner Heimatstadt den Jazz-Klub Blue Note, gründete das FreeJazzTrio, später das New Jazz Quartet und war Mitglied in der legendären Jazz-Rock-Formation Off & Out. Wildbolz verbrachte längere Zeit im Ausland – er beehrte mit seinen Gigs verschiedene Klubs in Paris, Berlin, London und Los Angeles. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz leitete der Musiker das Bebop-Trio Frontline und beschäftigte sich ausserdem zunehmend mit dem Komponieren.
Nach der erfolgreichen Veröffentlichung seines letzten Albums "Blue Note" im Jahre 1998 beschloss der Berner, sich weiterhin dem Smooth-Jazz zu widmen. Für sein Werk "Chill The Jazz" konnte Peter Wildbolz Musiker gewinnen, die internationales Ansehen geniessen und dem Album jenen vielschichtigen Sound verleihen, dessen Ursprung im persönlichen Hintergrund des Komponisten zu suchen ist. Wildbolz hat neun Stücke geschrieben, die sich stilistisch zwischen Jazz, Soul und Funk bewegen und durch ihre meist einfachen und geradlinigen Arrangements sehr modern daher kommen.
Stewy von Wattenwyl entlockt seiner Hammond B3 virtuose Leckerbissen und erinnert zuweilen an Jimmy Smith, während Nick Perrin und Ueli Müller als Fundament den passenden Soundteppich zu kreieren verstehen. Darüber schwebt der geschmeidige Klang von Daniel Woodtlis Trompete oder Flügelhorn – oft im Zusammenspiel mit dem Saxophon des Protagonisten, unverkrampft und cool.
Das Album "Chill The Jazz" ist ein Wurf, der sich einfach und rund präsentiert, jedoch niemals ins Banale abgleitet. Die Scheibe lässt sich wiederholt geniessen, ohne je Langeweile zu verbreiten. Ein Schweizer Werk, das zeitgemäss ist, trotzdem Ansprüche stellt und internationalen Produkten dieses Genres locker die Stirn bieten kann – das ideale Album also für die Sommer-Auswahl einer Bar oder Lounge.
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