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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Wiiber WG
(2005)
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Lueg Doch
(2001)
Review lesen |
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Chaes und Brot
(1999)
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Airbäg Lueg Doch
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Belangloser Mundart-Pop fürs Bierzelt |
sru. Mit ihrem dritten Album "Lueg doch" versuchen die Berner Oberländer den Spagat zwischen einem Mundart-Act und einer Schweizer Teenie-Pop-Band. Beides will ihnen nicht so richtig gelingen.
Auf dem Album erwarten uns 12 langweilige, ideenlose Mundartsongs mit einfallslos klingenden Songtiteln wie "I vergisse nie", "I ha di gärn" oder auch "Verona", ein Geständnis, dass die jungen Don Juans von Airbäg dem Charme einer gewissen Frau Feldbusch erlegen sind. Die Songs pendeln zwischen Mitsing-Balladen, Schlager-Volksmusik-Klamauk, x-mal gehörten Pop-Rock-Nummern und Bierzelt-Karaoke-Songs.
Ist das die neue Schweizer Mundartband? Die vier Musiker Marc, Mike, Roger und Mätel (seien sie auch noch so jung) enttäuschen. Mit dem Titelstück "Filmkuss"versuchten sie krampfhaft einen Radiohit zu schreiben - so tönt es jedenfalls - und mit "Gump" übt sich Sänger und Tennie-Star Marc im Sprechgesang eines Kuno Lauener und der Rhythmik von Züri West, ohne je auch nur annähernd deren Qualität zu erreichen. Den ganzen Songs fehlt eine grosse Portion Eigenständigkeit, Songwriterqualität und Witz. Das Album "Lueg doch" mit seinen stilistisch breit gefächerten Songs, ist der verzweifelte Versuch, ein noch breites Publikum in den Airbäg-Bann zu ziehen und einem Florian Ast den Platz als Volksmusik-Oberpopper der Nation streitig zu machen. Leider dürfte es beim Versuch bleiben ...
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