 |
| Wertung
|
R=Redaktion
L=LeserInnen
Geben Sie Ihre Wertung ab!
|
|
|
|
Fucking Beatiful We Are
|
|
Lovebugs Bassist auf Solopfaden als britischer Glamrocker |
sru. Sebastian Hausmann, hauptberuflich Bassist der Basler Vorzeige Popper Lovebugs, nützt den Band Urlaub und verwirklicht sich selber mit seinem Soloprojekt Fucking Beautiful. Bekannt als eigenwillig und extrovertiert, geniesst Sebastian auf dem neuen, live eingespielten Output "We Are" das Leben als gitarrenspielender Frontmann und Entertainer in vollen Zügen. Unterstützt wird er mit Bass, Schlagzeug und von den tanzenden Background Sängerinnen Milk und Honey. Und dann gehts los. "We Are" ist meilenweit von den Lovebugs entfernt. Die Songs pendeln in ihrem Stil zwischen dem altertümlichen Sound der Sex Pistols oder den Stooges und neueren Bands wie Hardcore Superstar und Space Age Playboys. Die falsch, aber mit viel Charme gesungenen Melodien, erinnern an die britischen Hefner.
Drei Songs stechen auf "We are" besonders hervor. Wohltuend hebt sich zum Beispiel der Mitsing-Brit-Punk-Song "Need To Need You" ab. Auch "The Reasons I Love You" überzeugt als gefühlvoll gesungener, schöntraurig schleppender Indie-Pop Song. Zu guter Letzt ist auch noch "Let Love In" zu erwähnen, ein Song irgendwo zwischen Country-Retro-Punk und einem Roadmovie. Den restlichen Songs fehlt leider mehrheitlich eine gewisse Eigenständigkeit und Qualität. Trotzdem: Fucking Beautiful ist britischer Glamrock im Schnellzugtempo. Roh, ungeschliffen, krachig und emotional. Rocken statt diskutieren, schreien statt summen und Party statt Politik. Rock`n`Roll is back.
|