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Billy Corgan Future Embrace, The
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Irgendwie befremdlich |
roz. Krank sieht er aus, der gute Billy mit seinen Hautflecken. Aber wahrscheinlich ist das nur Kunst. Genauso wie sein erstes Soloalbum "The Future Embrace". Nach dem Bandprojekt Zwan kommt jetzt endlich das Album, das an die intimen Momente der 1999 aufgelösten Smashing Pumpkins anknüpft. Der Sound erinnert an deren Album "Adore", vereint 80er Synthie-Rock und Gothik-Wave auf die bekannte Weise. Aber es bleibt leider nur bei einigen kurzen Momenten, die wirklich gut sind. Zum Beispiel beim Bee Gees Cover "To Love Somebody" mit Gaststar Robert Smith. Dies ist der einzige Track mit einer wirklich prägnanten Melodie, auch wenn die Interpretation sehr eigenwillig ist. Die Nummer hebt sich jedenfalls deutlich vom restlichen Material ab. Drumcomputer, Sythesizer und breitflächige Gitarrenklänge verleihen dem Album eine Art kühle Distanz. Einzig beim Song "Dia" sitzt der ehemalige Pumpkins-Drummer Jimmy Chamberlain hinter dem Schlagzeug und sorgt für einen weiteren der eingangs erwähnten Momente. Gemäss einer Agenturmeldung sollen kürzlich in mehreren Zeitungen Chicagos Anzeigen erschienen sein, in denen Corgan schreibt: "Ich will meine Band zurückhaben, und meine Songs und meine Träume." Steht also eine Reunion der Smashing Pumpkins bevor? Das wäre gut, denn Corgans Soloalbum bleibt eine befremdliche Sache.
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