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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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X&Y
(2005)
Review lesen |
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A Rush Of Blood To The Head
(2002)
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Parachutes
(2000)
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Coldplay X&Y
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Vertraute Melodien in pompösen Hymnen |
angel. Nach dem gigantischen Erfolg von "A Rush Of Blood To The Head" sind die Erwartungen an das neue Coldplay Album ins Unermessliche gestiegen. Das haben auch Coldplay gemerkt, und deshalb hat es lange gedauert bis "X & Y" endlich das Licht der Welt erblickt hat. Schliesslich wollen uns die sympathischen Briten nur das Beste bieten, ohne sich selbst dabei zu verlieren. Chris Martin: "Dieses Album ist das ungeschönte Statement unserer Band. So klingen wir, wenn wir ganz wir selbst sind."
In "X&Y" ist Coldplay neu verpackt. Coldplay verzaubert immer noch mit einfachen, melancholischen Melodien und ernsthaften, sorgenvollen Texten. Immer noch schwebt die vertraute, charismatische Stimme von Chris spielerisch über dem ganzen Album, beruhigt und vermittelt Geborgenheit. Nur die Präsentation der Melodien hat sich etwas verändert. Die neuen Songs sind stadiontaugliche, pompöse Hymnen geworden, die bombastische Funken versprühen. Mit electronischen Beats, viel Orgel und Chören wird ein sphärischer Klangteppich geschaffen, der nicht ganz von dieser Welt zu sein scheint.
Auch die Texte sind komplexer geworden, doch sie bleiben gut verständlich und lebensnah. Chris Martin setzt sich mit den Ungewissheiten des Lebens auseinander, daher auch der Albumtitel "X & Y": "In der Mathematik liefern X und Y immer die Antworten. Im Leben aber bleibt alles offen. Für mich behandelt das Album die nicht zu beantwortenden Fragen und wie man damit umgeht, dass man die ganzen unbekannten Variablen nicht erklären kann."
Coldplay haben sich entwickelt, in ihrem Kern aber sind sie dieselben geblieben. Je öfter man sich das Album anhört, desto mehr Schönheiten kann man in ihm entdecken. Allerdings besteht die Gefahr, zusammen mit den galaktischen Klängen ins Universum abzudriften.
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