 |
| Wertung
|
R=Redaktion
L=LeserInnen
Geben Sie Ihre Wertung ab!
|
|
|
|
Groove Guerrilla One Man Show
|

|
Gepflegt, aber unspektakulär |
roz. Groove Guerrilla kommen aus Mannheim. 2001 gewannen sie den "Radio Regenbogen Newcomer Award", und schon ging es mit der bis dahin als NuSoul-R’n’B-Geheimtipp gehandelten Band steil bergauf. Sie spielten unzählige Konzerte, unter anderem auch mit Curse, Mothers's Finest und Söhne Mannheims. "One Man Show" heisst ihr Debüt, und der Titel ist gleich in zweierlei Hinsicht irreführend. Erstens besteht die Band aus sechs Protagonisten, und zweitens gehört die Show nicht einem Mann, sondern der aus Swaziland stammenden Soul-Sängerin Nicole Hadfield. Sie hat eine warme Stimme und verleiht dem stromlinienförmigen R’n’B der Guerrilla das gewisse Etwas. Der Sound erinnert insgesamt an die Brand New Heavies, Black Eyed Peas und Nelly Furtado. Nichts wirklich Aufsehenerregendes also, aber dennoch hat die Mischung aus altem Soul, HipHop-Scratching, Loops und Samples etwas. Highlight ist das groovig-melodiöse "2the Beat". "One Man Show" ist charttauglich, klingt international und dürfte bei Freunden gepflegter Soulmusik auf offene Ohren stossen.
|