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Wertung
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Info
Genre: Rock

Trackliste
1. (Not Adam)
2. Mon Agonie Douce
3. Aladdin Reverse
4. Miracle
5. Don't Want Me Anymore
6. Blessed Evening
7. Pareidolia
8. Thrush
9. Time Marches On
10. How To Vibrate

Diskografie
Vein
(2007)
Love
(2005)

Review lesen
Not Adam
(2004)
Null / Void
(2002)
Blow
(2001)
Flow
(2001)
York
(1997)
Boil
(1996)
Gash
(1995)
Male
(1992)
Quilombo
(1991)
Butterfly Potion
(1990)
Sink
(1989)
Thaw
(1988)
Rife
(1988)
Dirtdish
(1986)
Nail
(1985)
Hole
(1984)
Ache
(1982)
Spite Your Face/O.K.F.M.
(1981)
Foetus
Love

(Zu) Intellektuell

roz. Jim Thirlwell, der Kopf von Foetus, gilt als wichtigster Einfluss von Marilyn Manson und Nine Inch Nails. Und wie NIN-Kopf Trent Reznor hatte auch er mit Depressionen, Schreibstau und Alkohol zu kämpfen. Nach seinem Album „Gash“ von 1995 brauchte er sechs Jahre, bis „Flow“ herauskam. Und nun ist sein neuestes Album „Love“ da, nach „Deaf“, „Ache“, „Hole“, „Wash“, „Slog“, „Nail“, „Slut“ usw. ein weiteres mit einem 4 Buchstaben-Titel. Foetus wenden sich wieder mehr den Big-Band-Sounds und Exotica-Elementen zu, die zwar schon immer ihren festen Platz im Sound hatten, in diesem Masse aber vor allem in Thirlwells Instrumental-Nebenprojekt Steroid Maximus umgesetzt wurden. Die Streicher sind sehr dominant, und beim Gesang wird vermehrt Wert auf Melodien gelegt. Jim Thirlwell ist wie eine intellektuelle Version von Trent Reznor. Er stellt elektronische Drumbeats barocken Orchestertönen gegenüber, bezieht sich gerne auf Romanfiguren wie Dorian Gray und singt hier und dort auf Französisch. Ganz schön kultiviert, oder? Aber absolut nichts Neues, Foetus machen auf „Love“ einfach das, was sie am Besten können. Neben dem Album gehört zu „Love“ auch noch eine DVD mit Videoclips, einer Dokumentation über die Band, zwei Kurzfilmen, einem Ausschnitt von der Live-DVD „Male“ sowie zahlreichen Trailern vom Trickfilm „The Venture Brothers“, zu dem Thirlwell die Musik schrieb.


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Foetus
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