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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Volta
(2007)
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Music From Drawing Restraint 9
(2005)
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Medulla
(2004)
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Vespertine (Live)
(2004)
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Post (Live)
(2004)
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Homogenic (Live)
(2004)
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Debut (Live)
(2004)
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Live Box, The
(2003)
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Greatest Hits
(2002)
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Family Tree
(2001)
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Vespertine
(2001)
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Selma Songs
(2000)
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Homogenic
(1997)
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Telegram
(1996)
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Post
(1995)
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Debut
(1993)
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Gling-Gló
(1990)
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Björk
(1977)
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Björk Music From Drawing Restraint 9
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Immer schräger |
roz. Björk wird immer schräger und kräftezehrender. Wer nach dem reinen Vokalalbum "Medulla" glaubte, dass es nicht mehr schrulliger geht, der wird mit "The Music From Drawing Restraint 9" eines besseren belehrt. Es ist der Soundtrack zu einem Film, den ihr Lebensgefährte Matthew Barney gedreht hat. Es soll darin um die Reise eines Walfangschiffes gehen, um traditionelle japanische Kultur und am Ende verwandeln sich Björk und Barney in Wale. Und genauso bizarr ist auch die Musik. Eröffnet wird das Album mit dem Gesang von Will Oldham, der einen Brief rezitiert, in dem sich ein Japaner dafür bedankt, dass das Walfangverbot wieder aufgehoben wurde. Die Songs sind jeweils einem repetitiven Motiv untergeordnet. Beispielsweise dem Ein- und Ausatmen von Perlentaucherinnen oder dem Klangbild der Sho, einer ostasiatischen Mundorgel. Die Klänge werden meist elektronisch verfremdet und entfalten sich nur sehr langsam. Später beglückt uns Shiro Nomura mit japanischem Gesang und ja, ab und zu hört man auch Björk singen. Greifbare Melodien? Fehlanzeige.
Das ist kein Pop, keine Volksmusik, kein Avantgarde. Es ist etwas für Leute, die ums Verrecken was anderes hören wollen. Die Sonntagszeitung gibt dafür die Höchstnote und findet das Album "fremd und erhaben". Wir finden es eher entfremdet und erdrückend.
Der Film feierte übrigens am 1. Juli in Japan Première und wird am Filmfestival Venedig im September erstmals in Europa gezeigt.
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