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Tamoto Clemenza
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Durchdachtes Gesamtkonzept |
roz. Nach dem Aus der Guano Apes macht es Schlagzeuger Dennis Poschwatta quasi Dave Grohl gleich und tauscht seine Drumsticks gegen Gitarre und Gesangsmikro ein. Mit den Foo Fighters hat der Sound von Tamoto allerdings nichts gemein. Poschwattas Gesangsstil erinnert eher an Trent Reznor, insgesamt lässt sich das Debütalbum "Clemenza" aber nicht einem klaren Stil zuordnen. Die Basis ist natürlich Rock. Mit poppigen Hooklines, fetten Bass-Grooves, kraftvollem Schlagzeugspiel, akzentuierten Alternative-Gitarren und etwas Programming macht Tamoto Crossover irgendwo zwischen R&B und Hardcore.
Schon bei den Guano Apes war Dennis massgeblich am Songwriting beteiligt. Bei Tamoto steht ihm sein alter Freund Markus Gumball zur Seite, der ursprünglich aus der R&B Szene kommt und sich als Remixer einen Namen machte. Die beiden bilden den kreativen Kern. Im Studio wurden sie von befreundeten Musikern wie etwa den ehemaligen Guano-Apes-Kollegen Stefan Ude (Bass) und Henning Rümenapp (Gitarre), dem H-Blockx-Bassisten Fabio Trentini und vielen anderen unterstützt. Aus diesem Pool werden Tamoto auch die Musiker für die Live-Band rekrutieren, eine Arbeitsweise wie man sie etwa von Josh Hommes "Desert Sessions" kennt. Man darf also gespannt sein.
Das Deütalbum überzeugt auf jeden Fall schon mal durch einen kraftvollen Sound, abwechslungsreiches Songwriting, eingängige Melodien und ein durchdachtes Gesamtkonzept. Bestes Beispiel dafür ist die Power-Rocknummer "Warriors Of The Wasteland". Ungeachtet des Instrumentenwechsels hat Dennis übrigens die meisten Nummern selbst eingetrommelt.
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