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Anderswelt
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Kunststück
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Wie Pech und Schwefel
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Hexenkessel
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Wahre Helden
(2003)
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Narrenkönig
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Von Spitzbuben und anderen Halunken
(2003)
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Schandmaul Kunststück
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Ungekünsteltes Kunststück |
roz. Reinhard Mey-Fans trifft man bei Schandmaul-Konzerten ebenso wie Gothic-Anhänger oder den eher klassischen Rock-Fan. Am 27. April 2005 betrat die Band zusammen mit dem Puchheimer Jugend Kammerorchester, dem prämiertermassen besten deutschen Jugendorchester, die Bühne des Circus Krone in München, um ein lang vorbereitetes Unterfangen Wirklichkeit werden zulassen: Sie präsentierten ihr "Kunststück", einen Abend mit akustischen Instrumenten.
Noch eine Band also, die sich nach Metallica, Kiss, Scorpions und manch anderen an die orchestrale Umarbeitung ihrer Songs macht. Man muss Schandmaul aber zu Gute halten, dass sie von je her mit Flötistin Birgit und Geigerin Anna klassische Akustik in ihrem Sound haben. Und das Kunststück ist tatsächlich gelungen. Es wirkt nicht gekünstelt, das Orchester und die Band waren in Höchstform, und die Verstärkung an den Dudelsäcken durch die Gäste von Corvus Corax ist auch nicht ohne.
Vor allem Klassiker wie "Goldene Kette", "Herren der Winde" und "Walpurgisnacht" gewinnen im orchestralen Breitwandsound zusätzlich an Dramaturgie. Schlagzeuger Stefan Brunner sorgt mit seinem dynamischen Spiel für den nötigen Druck, auch wenn jetzt die elektrischen Gitarren fehlen. Die Aufnahmen entstanden vor ausverkauftem Haus und einem hörbar begeisterten Publikum. Die Qualität des Live-Sounds lässt keine Wünsche offen, wenn auch das Publikum im Mix ziemlich dominant ist.
Das Konzert gibt es als CD oder DVD oder beides zusammen in der Deluxe-Edition in einer schönen Verpackung mit ausführlichem Booklet. Da kommt ein Fan kaum drum herum, denn die Songauswahl auf den beiden Medien unterscheidet sich leicht. Auf der CD fehlen "Sonnenstrahl", "Klagelied", "Sturmnacht" und das rhythmisch veränderte "Seemannsgrab". Umgekehrt sind dafür "Goldene Kette" und "Der letzte Tanz" nicht auf der DVD. Dazu gibt es noch zwei bisher unveröffentlichte Stücke: "Bin unterwegs" und die Ballade "Der Clown". Das mittelalterliche Geflöte und Gefiedel geht einem aber mit der Zeit schon ein Bisschen auf den Dudelsack.
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