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Fanoe Empire Dirt
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Solider Groove |
roz. Der Zürcher Klaus Fanoe hat "Empire Dirt" im Alleingang aufgenommen. Es ist eine kompakte Industrial-Rock-Platte, auf der dreckige Rockriffs mit elektronischen Elementen gemischt werden. Live lässt sich der Soundtüftler von einer Band unterstützen, wie etwa bei seinem Auftritt im Vorprogramm von Sisters Of Mercy im X-Tra.
Vergleiche mit Marylin Manson und Nine Inch Nails muss Fanoe nicht scheuen. Einerseits gibt es in diesem Genre nicht viel Vergleichsmöglichkeiten. Und anderseits ist "Empire Dirt" eine wirklich gelungen Platte. Die Grooves sind solide, das Songmaterial sehr abwechslungsreich. "Every Inch" erinnert vom Groove und der Tonalität her stark an Manson’s Version von "Tainted Love". "Battlefield" klingt eher wie eine elektronische Version der Queens Of The Stone Age. Und die melancholischeren Stücke stehen unter dem Einfluss von Moby. Die Produktion überzeugt durch eine gewisse Rauheit. Was dem Mann einfach fehlt, ist dieser verzweifelte Zorn eines Trent Reznor in der Stimme. Dennoch: Fanoe ist eine echte Schweizer Alternative zu Manson und Co. Ein Geheimtipp.
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