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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Gimme A Band
(2005)
Review lesen |
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Live 02
(2002)
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III
(2001)
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Volksmusig (Live)
(2000)
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Wildi Ross
(1999)
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Uf u dervo
(1998)
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Gölä Gimme A Band
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Oops, I did it again |
roz. Mit seinen berndeutschen Texten, die jedem aus der Seele sprachen, war er einer der erfolgreichsten Schweizer Mundartrocker. Und nach dem Burn-Flop müsste sogar einer wie der Pfeuti merken, was das Publikum von ihm will. Stattdessen macht er jetzt wieder unter eigenem Namen auf Amirock mit Slidegitarren, mächtig viel Countryeinflüssen und englischen Texten. Gölä rief Anfang Jahr einen Musikerfreund an, und der trommelte über Nacht vier Leute zusammen, die in dieser Formation noch nie miteinander gespielt hatten und nicht aus Bern kommen, sondern aus Zürich, Glarus und Genf. "Gimme a Band" wurde dann live aufgenommen, in wenigen Tagen, in einer Proberaum-Situation, spontan. Vielleicht hätte er sich aber doch ein bisschen mehr Zeit lassen sollen. Vor allem beim Songwriting, denn singen kann Gölä ja eigentlich nicht besonders. Umso wichtiger wären gute Songs, aber da nölt er nun Reime wie "Goodbye lover, time is over" oder "I’m a workin’ class man, yeah that’s what I am". Sein Kapital waren die Mundart-Texte und das Genie von TJ und Slädu, doch heute ist von alldem nichts mehr übrig. Im Booklet sieht man die Prärie, Kakteen und weite Täler. Und da würde man den Gölä am liebsten hinwünschen. Warum bloss ist er nicht in Australien geblieben? Und wie spricht man Gölä auf Englisch aus?
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