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Goldfrapp Supernature
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Cooler Art-Pop |
roz. "Supernature" heisst das dritte Album von Goldfrapp, dem britischen Elektro-Pop-Duo, bestehend aus Alison Goldfrapp und Will Gregory. Es ist sozusagen die Schnittmenge aus den ersten beiden Alben. Die Gesangsharmonien erinnern an das Debüt "Felt Mountain" und die gnadenlos elektronischen Beats eher an "Black Cherry".
Das Album ist sehr elektronisch, wirkt eher kühl und ist in gewisser Hinsicht bestimmt auch einfach nur kitschiger Trash. Aber "Supernature" ist auch sehr vielschichtig und mit viel Liebe zum Detail gemacht. Da wären z.B. das Acid-angehauchte, mit zauberhaftem Gesang versehene "U Never Know", das unwiderstehlich packende Pochen in "Lovely To See You", die röhrenden, an Gary Numan erinnernden Synthesizer in "Koko Nights", die pervertierten Roboter-Klänge in "Slide In" und das wunderbar verführerische "Let It Take You". Die minimalistische Single "Oh La La" ist gar als Hommage an Marc Bolan zu verstehen. Zum ersten Mal hört man in zwei Songs auch echte Gitarren. Ganz klar wird hier mit den 70ern geflirtet. Aber auf ganz moderne Art und Weise. Kaum ein Pop-Duo schafft so gekonnt ein neues Bild des Art-Pop. Aber letztendlich sind es einfach diese verführerischen Melodien wie in "Time Out From The World", die wie aus einem uralten James-Bond-Filmsoundtrack klingen und einem einen kalten Schauer den Rücken runterjagen, die Goldfrapp so gut machen.
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