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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Takk
(2005)
Review lesen |
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( )
(2003)
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Svefn G Englar
(2001)
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Agaetis Byrjun
(2000)
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Von
(1997)
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Sigur Rós Takk
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Intensiv, intim - aber nicht einfach |
roz. Sigur Rós kommen aus Island, einer nordischen Insel, wo fast nichts so ist wie auf dem Rest der Welt. Kein Wunder also, verweigert sich die Band auch auf ihrem vierten Werk "Takk..." fast allen gängigen Popregeln. Ähnlich wie ihre Landsfrau Björk. Der fragile, epische Soundteppich mit wechselnder Dynamik und verschiedenen Stimmungen wirkt etwas strukturierter als auf früheren Alben der Band. Das Ganze kommt kompakt, stimmungsvoll und ein wenig poppiger daher. Wuchtige Gitarrenwände wechseln sich ab mit zerbrechlichem Glockenspiel, kitschigem Orchester-Brimborium und überlangen Pianopassagen. Breakbeats laden zum Mitwippen ein, dann drängen sich Brass-Elemente in den Vordergrund, und später beginnt eine Polka.
Die Songs leben von ihrer eindringlichen Atmosphäre. Insgesamt erinnert die Musik von Sigur Rós ein wenig an Radiohead. Gesungen wird allerdings auf isländisch. Der Sound ist intensiv, intim und nicht sofort zugänglich. Es gibt viel zu entdecken im 65-minütigen Klangkosmos, auch wenn "Takk..." einige Längen hat. Es ist der ideale Soundtrack für Leute, die sich der ganzen Tristesse einer langen, kalten Winternacht hingeben möchten. Das Cover ist übrigens schön gebunden wie ein Buch, allerdings ist es ganz schön schwierig, die CD aus dem engen Karton herauszuschälen.
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