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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Ami Sabi im Schneewunderland
(2008)
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Doppelhas wird Götti, Der
(2007)
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I singe vo der Sunne
(2007)
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Schlaui und Klaui
(2006)
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Mia Flotta Lisalotta
(2006)
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D'Vogelhochzyt
(2006)
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Han di gärä wi du wirsch
(2005)
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Linard Bardill Han di gärä wi du wirsch
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Bruchlandung am Piz Bardill |
lama. Linard Bardill ist ein Mann mit unglaublichem Schaffensdrang. Und einem gesunden Bündner Ego. Der studierte Theologe, Autor und Musiker kommt nicht zur Ruhe. Gleich zwei Produktionen haben diesen Herbst den Weg auf einen Silberling geschafft. Bardill ist ein Geschichtenerzähler. Er bleibt dabei immer ausgesprochen authentisch und persönlich. Bardill verkörpert den Unterländer im Bündner. Würde Graubünden Tourismus nicht auf modern und frech machen, Bardill lieferte den Soundtrack zur Tourismuswerbung des grössten Schweizer Kantons.
Zuletzt als eifriger Autor von Kinderliedern hervorgetreten, definiert Bardill seine neuste CD als Erwachsenenplatte. Möglicherweise hat er da etwas durcheinandergebracht. Seine Lieder bewegen sich meist haarscharf auf der Gratwanderung endloser Platitüden und Peinlichkeiten. Mehr als einmal stürzt Bardill dabei ab: "Allei isch e Frau e Frau, jo e Frau isch allei e Frau, jo e Frau isch e Frau allei, das isch iri Stärki, wenn aber der richtig Maa kunnt, wird iri Stärki zur Schwächi".
Da sind einige nette Songs auf dieser CD. Auch gewagte Ideen. Und da ist auch immer der Literat Bardill in den Lyrics zu dem Dutzend spärlich mit Gitarre instrumentierten Songs. Die Ironie ist unüberhörbar, aber sie kommt dennoch nicht an. Besonders offensichtlich kommt das in "Latte Macchiato" zum Vorschein. Das Cover von Taxis "Campari Soda" gibt musikalisch nichts her und ist vom Text nur peinlich: " Der PC surret liisli …"
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