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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Diskografie
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Ogre Tones
(2005)
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Black Like Sunday
(2003)
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Manic Moonlight
(2001)
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Please Come Home...Mr. Bulbous
(2000)
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Tape Head
(1998)
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Best Of
(1997)
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Ear Candy
(1996)
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Dogman
(1994)
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King's X
(1992)
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Faith Hope Love
(1990)
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Gretchen Goes To Nebraska
(1989)
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Out Of The Silent Planet
(1988)
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King's X Ogre Tones
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Sehr geschmackvoll |
roz. Seit "Shrek" wissen alle, was ein "Ogre" ist. Nach "Ogre Tones" wissen jetzt hoffentlich endlich alle, wer King's X ist. Leider eben eine der unterschätztesten Kapellen des harten Rock. Auch auf ihrem neuen Album bleiben sie ihrem Stil treu, vordergründig ohne ihn weiterzuentwickeln. Dennoch ist die Platte gut, denn das Trio hat wieder klasse Songs am Start. Ihre auffallensten Markenzeichen sind der dreistimmige, Beatles-artige Gesang, der mitreissende Groove und Ty Tabors abwechslungsreiche Gitarrensounds. Diese Eckpfeiler ergänzen sich nicht nur, sondern leiten sich sozusagen von einander ab. Deshalb erscheint King's-X-Musik so harmonisch. Ihr Sound ist erdig und enorm eingängig.
Auffallend ist, dass gleich mehrere Nummern unter der Drei-Minuten-Grenze bleiben. Die kurzen Stücke wirken aber keinesfalls gestresst oder gar unfertig, ganz im Gegenteil. King's X schaffen es mit "Stay" sogar, eine fast schon balladeske Nummer in 2:23 abzuhandeln. Besonders cool ist auch, wie sie das "Tutti Frutti"-Zitat "Wa babalooba - bala bamboo" in ihren Song "Bebop" einbauen. "Ogre Tones" ist einmal mehr eine rundum gelungene CD voller Emotionen und grossartigen Stimmungen. Die ganze Scheibe ist einfach bis ins letzte Detail sehr geschmackvoll gemacht. Von den Songs über die Produktion bis zu den Sounds. Nicht sehr innovativ, aber dennoch prächtig.
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