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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Trackliste
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1.
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Shamal
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2.
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You Remain (Featuring Jaël)
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3.
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Harmatan
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4.
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Zephjr
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5.
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Asaia
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6.
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Bora
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7.
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Stop Crying (Featuring Jaël)
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8.
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Haboob
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9.
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Tramontana
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10.
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Levanto
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11.
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Namib
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Mich Gerber Tales Of The Wind
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Stagnation auf hohem Niveau |
roz. „Tales Of The Wind“, Gerbers sechstes Album, ist mehr denn je geprägt von orientalischen Klängen. Die Songs erzählen von verschiedenen Winden, die in Arabien, Griechenland oder in der Sahara wehen. Am Anfang bläst auf Gerbers Album aber nur ein laues Lüftlein. Orientalisch anmutende Melodien werden eingebettet in eine Soundcollage aus akustischen und elektronischen Klängen, wie man es von den früheren Gerber CDs kennt. Neu ist, dass in zwei Stücken gesungen wird. Sängerin Jael von Lunik passt gut in den melancholischen Sound von Gerber: Wie eine liebliche Blume wiegt sie sich im sanften Wind und trägt zu den gelungensten Momenten auf „Tales Of The Wind“ bei. Es ist keine schlechte CD, nur etwas träge. Bei Track 8 nimmt dann der Wind endlich ein wenig an Stärke zu: Gert Stäuble darf das erste Mal so richtig auf die Felle schlagen und liefert auch ein feuriges Percussions-Solo. Bei den restlichen Stücken ist das Schlagzeug dezent in den Hintergrund gemischt. Dann ziehen bedrohliche Gewitterwolken in Form von tiefen Bässen auf. Der Sturm entlädt sich aber nicht, zieht einfach vorbei. Gegen Ende der CD flaut der Wind wieder ab. Von Gerber hätte man etwas mehr Innovation erwartet. Er stagniert, wenn auch auf sehr hohem Niveau.
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