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Disturbed Ten Thousand Fists
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Wuchtig und melodiös |
roz. Mit "Ten Thousand Fists" liefern Disturbed ihr bisher reifstes Werk ab. Es ist das Konzentrat aus der Härte des Debüts und den poppigen Melodien des Zweitlings "Believe". Die Gitarren und der Groove sind zwar hart und gnadenlos. Aber dennoch kann man den Amis ein gewisses Hitpotential und auch Radiotauglichkeit nicht absprechen. Das verdanken sie einerseits ihrem Gespür für eingängige Melodien und anderseits ihrem Sänger David Draiman, der eine extrem coole Art einer stolpernden Rhythmik hat und auch tatsächlich richtig gut singen kann. Dazu kommen die typischen Stakkato-Riffs von Dan Donegan, einem der präzisesten Gitarristen der Szene, gepaart mit der hämmernden Dynamik der Rhythmusfraktion. Disturbeds Sound ist energetisch, wuchtig und dennoch leicht verdaulich. Grossartig auch die Coverversion von "Land Of Confusion". Damit unterstreichen Disturbed ihr Popverständnis, aber nicht ohne der Genesis-Nummer ihren eigenen Stempel aufzudrücken. Besonders im Mittelteil weicht Disturbeds Interpretation deutlich vom Original ab, und das ist gut so. Eine wirklich coole Coverversion, die sich nahtlos in das restliche, starke Songmaterial einreiht. Mit "Ten Thousand Fists" haben sich Disturbed endgültig zum Topact gemausert.
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