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Genre: Pop


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Rudebox
(2006)

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Intensive Care
(2005)

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Live Summer 2003
(2003)
Escapology
(2002)
Swing When You're Winning
(2001)
Sing When You're Winning
(2000)

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I've Been Expecting You
(1998)
Life Thru A Lens
(1997)
Robbie Williams
Intensive Care

Popmusik gegen Bares

ps. Wer eingeladen war, durfte das Album schon ein paar Tage vor Erscheinungstermin in den Büros von EMI Schweiz anhören. Handys, Kameras und andere elektronische Geräte mussten selbstverständlich draussen bleiben. Alle anderen erhielten das neue Robbie Williams Album, wie die Läden auch, pünktlich zum offiziellen Releasedatum. Bis heute bin ich noch keiner solchen Einladung gefolgt. Nicht mal die Stones haben mich an die Buckhauserstrasse bewegen mögen, dabei ist die nur ein Steinwurf von hier. Dafür habe ich dann aber auch nicht mal mehr ein Rezensionsexemplar erhalten, als die Scheibe richtig raus kam. Wie auch immer. Ich sollte wohl einmal gehen. Schon die Gesichter der lauschenden MusikkritikerInnen während des begleitenden Hörens müssten eigentlich Stoff genug für Romane abgeben. Insbesondere bei dieser Scheibe. Sind sie eingeschlafen? Oder fühlten sie sich unterhalten? Gemäss dem beiwohnenden Kollegen des Tages-Anzeigers war das so: "Nach zwölf Stücken in prima trockener Klangqualität hängt die Hälfte der Köpfe tief."

"Let Me Entertain You" ist das Motto, welchem der Brite sei geraumer Zeit frönt. Als er an der europaweiten Plattenpräsentation in Berlin kürzlich verkündete, dass ihn nichts mehr beängstigen könne, kam sowas wie Hoffnung auf. Zumal die Singleauskopplung "Tripping" durchaus zu gefallen vermochte. Fehlanzeige. "Intensive Care" ist intensiv durchsichtig. Zwölf Tracks mit viel Schmacht und Schmalz, Streichern und durchgehend so arrangiert, das man sich nicht beklagen dürfte. Hier kriegt man Popmusik für sein Geld. Da sind selbstredend auch ein paar künftige Hits auf dem Album: "Sin Sin Sin" ist so einer (Robbie macht auf Bowie), "Your Gay Friend" ein anderer (Robbie macht auf 80ies Brit-Gitarren im Stile der Smiths). Der grosse Rest ist baladesker Schmalz auf hohem Niveau. Robbie Williams, der Haken schlagende Hase von einst, ist in diesem Album nicht mehr zu erkennen.


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Robbie Williams
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