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Genre: Rock


Diskografie
Live At The Nec 1993
(2007)

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Live In Stuttgart 1993
(2007)

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Live At Montreux 1996
(2006)
Rapture Of The Deep
(2005)

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Bananas
(2003)
Abandon
(1998)
Purpendicular
(1996)
Come Hell Or High Water (Live)
(1994)
Battle Rages On, The
(1993)
Slaves And Masters
(1990)
Nobody's Perfect (Live)
(1988)
House Of The Blue Light, The
(1987)
Fireworks
(1985)
Perfect Strangers
(1984)
In Concert
(1980)
Power House
(1977)
Last Concert In Japan
(1977)
Made In Europe
(1976)
Come Taste The Band
(1975)
Burn
(1974)
Stormbringer
(1974)
Who Do We Think We Are
(1973)
Made In Japan (Live)
(1972)
Machine Head
(1972)
Fireball
(1971)
In Rock
(1970)
Concerto For Group And Orchestra
(1969)
Deep Purple
(1969)
Book Of Taliesyn, The
(1969)
Shades Of Deep Purple
(1968)
Deep Purple
Rapture Of The Deep

Braucht Zeit

roz. Sänger Ian Gillan und Bassist Roger Glover werden beide dieses Jahr 60 Jahre alt. "Rapture Of The Deep", das 18. Album von Deep Purple, spannt problemlos den Bogen von den Siebzigern bis in die Zukunft. Es vereint die Härte von "Abandon" und den Einfallsreichtum von "Purpendicular".

Nachdem Jon Lord Ende 2000 des ewigen Tourens müde war (laut Ian Gillan war es die freundschaftlichste Verabschiedung, die er innerhalb der Gruppe je erlebt habe), bedient nun Don Airey die Tasten. Der hat sich neben Steve Morse sehr gut in der Band eingelebt. Alle Bandmitglieder ziehen offensichtlich am gleichen Strick. Steve Morse hält sich extrem zurück, wirkt sogar etwas unterfordert. "Rapture Of The Deep" ist sehr abwechslungsreich, braucht aber Zeit, es eröffnet seine wahren Qualitäten erst, nachdem man das Album mehrmals durchgehört hat. Der Opener "Money Talks", mit dem Chorgesang im Refrain, ist sehr eingängig, ohne zu poppig zu wirken. "Wrong Man" baut auf einem coolen, sehr groovigen Riff auf, genau wie "Kiss Tomorrow Goodbye". Der Titelsong überrascht mit einem orientalischen Flair. Die Ballade "Clearly Quite Absurd" erinnert schwer an "Sometimes I Feel Like Screaming", da haben Purple bei sich selber abgeschrieben. "Don't Let Go" ist der einzige Song mit einer direkt ersichtlichen Hookline, davon hätte die CD noch eine Hand voll mehr vertragen können. Dennoch haben die Hardrock-Dinosaurier ein würdiges Album abgeliefert.


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