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Dawnrider Fate Is Calling (Pt. 1)
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Dumpfer Sound |
roz. Dawnrider ist ein aufwändiges Projekt von Majesty Mastermind Tarek "MS" Maghary, auf dem eine epische Fantasie-Geschichte erzählt wird, welche vom ewigen Kampf zwischen Gut und Böse handelt und im Königreich Rianda spielt; auf musikalischer Ebene wird traditioneller Metal und eine ganze Reihe illustrer Gäste geboten. Die Planungen zum ersten Dawnrider Album begannen Anfang 2004, als Tarek die ersten Fragmente des Konzepts im Kopf hatte. Direkt nachdem er von einer Tour mit Majesty zurückkam, begann er an den ersten Songs zu arbeiten.
Neben Gästen von Majesty, Rebellion, Razorback und anderen sind wohl vor allem Ross The Boss (Ex-Manowar), Marc Shelton (Manilla Road) und James Rivera (Helstar) erwähnenswert. Trotzdem übernimmt Maghary den Grossteil des Gesangs selber. Der Musik-Stil von "Fate Is Calling (Pt. 1)" ist deutlich in den 80er angesiedelt und klingt wie eine Mischung aus Manowar, Ozzy Osbourne, Annihilator und anderen bekannten Bands des True-Metal-Genres. Hymnische Gesangslinien, sägende Gitarren und breitflächige Keyboards sind angesagt. Leider ist der Sound sehr dumpf und verwaschen geraten, was wohl durchaus gewollt war aber irgendwie nicht die angestrebte Wirkung erzielt. Als kompletter Fehltritt erweist sich der Song "Fate Is Calling", der im Duett mit einer gewissen Johanna Mott wie eine Mischung aus Zed Yago und Nightwish daher kommt und so gar nicht zum Rest der Platte passen will. Absoluter Höhepunkt ist der Titelsong "Dawnrider" mit dem eingängigen, orchestralen Chorus. Dem Album liegt ein 30-seitiges Booklett mit der kompletten Konzeptstory bei, so dass der Leser tief in die Welt von Dawnrider eintauchen kann. Die Musik bleibt aber über weite Strecken austauschbar. True-Metal-Fans sollten aber vielleicht mal ein Ohr voll riskieren.
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