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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Diskografie
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Aerial
(2005)
Review lesen |
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Red Shoes
(1993)
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Sensual World
(1989)
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Hounds Of Love
(1985)
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Lionheart
(1985)
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Dreaming, The
(1982)
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Never Forever
(1980)
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Kick Inside
(1978)
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Kate Bush Aerial
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Dramatisch schön |
roz. Kate Bush hat im Laufe ihrer Karriere viele Frauen beeinflusst, einmal aus dem Quark zu kommen und ein wenig mit Musik zu experimentieren. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme und den Kapriolen, die sie mit der Spannweite von vier Oktaven produziert, singt sie sich seit 1978 in die Herzen der MusikliebhaberInnen. Bis heute hat sie nur eine einzige Tournee absolviert, lieber beschränkt sie sich auf seltene Auftritte, meist als Gast anderer Musiker. Auf ihren Alben reizt sie sämtliche ihr zur Verfügung stehenden technischen Spielereien aus. Im Zusammenspiel mit ihrer Vokalakrobatik türmt sie nicht selten Klangcollagen auf, die klingen wie "eine Kreuzung aus Patti Smith und einem Staubsauger" (Stereo Review).
Nach einer 12-jährigen Pause kommt nun das Doppelalbum "Aerial" auf den Markt. Die erste CD, "A Sea Of Honey", beinhaltet Songs aus den vergangen 10 Jahren. Sie werden getragen von einem Synthesizerteppich, einem Pianothema oder einem leichten Pulsschlag als elektronischen Klängen. Und darüber thront die unverkennbare, markante Stimme von Kate Bush. Und dann, manchmal, kommen Schlagzeugbeats hinzu. Ganz behende. Und gegen Ende dieser Songs klingt dann alles langsam wieder aus. Die zweite CD, "A Sky Of Honey", ist da schon etwas abgehobener. Die Stilvielfalt reicht von Jazz über Folk bis zu Rock, wirkt so ein wenig amorph und darum schwerer zugänglich, gar zu esoterisch. Insgesamt ist "Aerial" ein sehr ruhiges Album. Die Songs sind kleine Mikrokosmen von bis zu sechs Minuten Spieldauer, die voll sind von sphärischen Klängen, viel Dramatik, Melancholie. Und bei denen man sich immer wieder auf eine Reise auf seinen verschlungenen Umlaufbahnen einlassen muss, ohne vorher zu wissen, wohin diese Reise führt. 80 Minuten und 16 Songs lang. Einfach schön.
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