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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Diskografie
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Ideal (Remastered)
(2005)
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Zugabe (Live)
(1983)
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Bi Nuu
(1982)
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Ernst des Lebens
(1981)
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Ideal
(1980)
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Ideal Ideal (Remastered)
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Nicht gerade üppig |
roz. "Da bleib ich kühl, kein Gefühl!" - ein Satz, der den Geist der frühen Achtzigerjahre gut beschrieb. Ein Zitat aus dem Ideal-Song "Blaue Augen", der die überbordende, aus allen Kanälen schwappende Fröhlichkeit der Neuen Deutschen Welle aufs Korn nahm. Ideal wurden zwar immer dazugerechnet, nicht direkt eine Schande, aber auch nicht zutreffend: Um Spass ging es bei Ideal nie. Ums Tanzen schon. 25 Jahre nach der Erstveröffentlichung kommt nun das Debütalbum "Ideal" als Remaster mit 16-seitigem Booklet mit bisher unveröffentlichten Fotos von Hausfotograf Bodo Dretzke.
Nun zieht man sich also nach vielen, vielen Jahren wieder einmal diese Platte rein und merkt, dass die Musik auch heute noch so frisch wie damals klingt. "Ideal" ist abwechslungs- und geistreich und auch ganz schön schräg. Die Band darf wohl zu den Pionieren der damaligen Zeit gezählt werden. Anette Humpe mit ihrem rebellisch lasziven Gesang, Eff Jott Krüger mit den schrägen Gitarrenriffs sowie Ernst Ulrich Denker am Bass und Hans Behrendt am Schlagzeug trafen den Nerv der Zeit. Ihre beiden ersten Platten wurden beide mit Gold ausgezeichnet. Die Hits auf "Ideal" hiessen "Berlin", "Irre" und natürlich "Blaue Augen". Die Reihenfolge der Tracks wurde übrigens von der Band geändert. Die Ausstattung der Remix-Edition ist allerdings alles andere als üppig. Trotz Bonustracks ist die Spielzeit nur gerade etwas über 43 Minuten. Immerhin gibt es mit "Männer gibt's wie Sand am Meer" eine seltene Single als Bonus. Und dann sind da noch eine Version von "Roter Rolls Royce", bei der Eff Jott singt, sowie "Duett", ein Hidden Track.
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