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The Wallflowers Rebel Sweetheart
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Nichts neues, aber in gut |
pm. Zwischendurch mal wieder Bob Dylan auflegen oder zumindest einmal im Hallenstadion gewesen sein, wenn der Meister auf seiner „Neverending“-Tour Halt in der Schweiz macht, gehört zum guten Ton als Musikfan. Umso erstaunlicher ist es, dass des Meisters Sprössling in unserem Breitengrad so wenig Beachtung geschenkt wird. Jakob Dylan und seine Wallflowers machen soliden Folkrock für die grosse Bühne und legen mit „Rebel, Sweetheart“ ein Album vor das nahtlos überzeugt.
Klar, Pessimisten werden nun versuchen den neuen Silberling mit dem „Über“-Album „Bringing Down The Horses“ zu vergleichen oder bemerken lakonisch das The Wallflowers mit jedem Werk weniger Platten verkaufen. Beides kann man tun, beides wird dem Werk nicht gerecht. Eine Scheibe wie das oben erwähnte „Bringing Down The Horses“, ist ein Meisterwerk und wird auch aus diesem Grund unerreichbar bleiben. Sei das nun aus Nostalgie oder Überzeugung lassen wir mal aussen vor.
„Rebel, Sweetheart“ jedoch wurde ein Album mit Grösse und Herz. Hie und da erinnert einem das spärlich instrumentierte und der rollende Bass an Sprinsteens „E-Street Band“. Klein Dylan singt von Liebe und grossen Taten und schreibt mit „Back To California“ einen erstaunlich treibenden Knüller. Die Sehnsucht ist noch da. Anbetracht solcher Songs verzeiht man Herrn Dylan auch gerne das seine CDs im allgemeinen alle ziemlich ähnlich klingen. Musik dieser Art braucht aber auch keine grossen Ausschweifungen um zu überzeugen. Ein wunderbares Album für die kommenden Wintertage.
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