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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Can't Stop
(2005)
Review lesen |
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Everything Is Good
(2004)
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Big TV Revenge, The
(1999)
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Pista Pasta Pusta
(1997)
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HNO Can't Stop
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Ideenreich und mit Popappeal |
roz. "I don’t care", die Singleauskopplung aus ihrem Album "The Big TV Revenge", hat bestimmt jeder schon mal im Radio gehört. Aber nicht jeder weiss, dass dieser Hit von einer Schweizer Band kommt. Fluch und Segen zu gleich für die Aargauer HNO. Und so wird sogar über die Auflösung der Band diskutiert, obwohl sie mit den Bananafishbones Deutschland und die Schweiz abrocken und auf dem Filmsoundtrack "Männer wie wir" vertreten sind. So tobte sich Sänger Stefan Frühmorgen als Urban Jr. aus. Gitarrist Frank Niklaus entdeckte den Kaninchenzüchter Bluesbueb und führte ihn direkt in die Charts. Bassist Lukas Speissegger produzierte unter anderem das aktuelle Lockstoff-Album. Und dem Allrounder Domi Schreiber gefiel das Gastspiel bei William White so gut, dass er sich entschloss, HNO zu verlassen. Schlagzeuger Jürg Morgenegg hütete in dieser Zeit treu und erfolgreich die Bandkasse und gründete die Hip-Hop Combo PaaratscHNOrre.
Und jetzt kommt also doch "Can’t Stop". Die neuen Tracks sind zu gut. Sie mussten raus. HNO kann eben nicht aufhören. Aufnehmen, produzieren, mischen, weiter machen. Und so kommt man wieder in den Genuss fiebriger Grooves, orgiastischer gesteigerter Riffs und Beats, die richtig reinhauen. Schnell, gerade und direkt. Melodiös und hitverdächtig. Das Gitarrenriff von "Thing Called Love" klingt zwar sehr nach "Every Day Is A Winding Road" von Sheryl Crow. Ansonsten aber erinnert "Can't Stop" eher an Beck. HNO gehen auch mit einem ähnlichen Ideenreichtum ans Werk. Die Gitarren flirten mit Elektronik - und alles mit stinkfrechem Pop-Appeal. Alles Hits. Prächtige Melodien, gekonnt arrangiert. Schade nur, dass das Feuerwerk nach 35 Minuten schon abgebrannt ist.
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