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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Diskografie
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Bullet In A Bible
(2005)
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American Idiot
(2004)
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Shenanigans
(2002)
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International Superhits
(2001)
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Warning
(2000)
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Nimrod
(1997)
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Dookie
(1994)
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Insomniac
(1994)
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Kerplunk
(1991)
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39/Smooth
(1990)
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Green Day Bullet In A Bible
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Live at The National Bowl, Milton Keynes |
nik. Green Day haben soeben diverse Preise gewonnen, unter anderen den für das 'Best Album' und den 'Best Rock Act' an den MTV Europe Awards für ihr Comeback-Album 'American Idiot'.
Mit dem Live-Mega-Event auf Englands berühmtestem Open-Air-Rasen neben dem Centre Court in Wimbledon und dem heiligen Old Trafford-Teppich liessen sie sich vor gut 65'000 eingefleischten Punkrock-Fans zweier Generationen feiern.
Eröffnet wurde das Konzert durch den Knüller 'American Idiot'. Danach folgt das fünfteilige 'Jesus Of Suburbia'. Mitsingen durften alle und das hört man auch. Die Aufnahmen sind technisch einwandfrei und überlassen dem Publikum zum Glück nicht nur den Applaus, sondern auch gebührend Platz für Zwischenrufe singender Jünger und freudiger Teenies.
Die ersten sechs Stücke sind vom Album 'American Idiot' und bis auf 'Boulevard Of Broken Dreams' in der bekannten Reihenfolge gespielt, was ein bisschen einfallslos wirkt. Die restlichen Titel sind alle auch schon auf der Best-of-Platte 'International Superhits' aus dem Jahre 2001 vorhanden. Damit ist bei der Songauswahl die Kreativität etwas zu kurz gekommen, wie ich finde.
Als Novität findet sich zur Halbzeit das 'King For A Day – Shout'-Medley im Country-Ska-Rock-Gewand mit Bläsersatz. Es dauert fast acht Minuten und bildete den rockenden Höhepunkt des Konzertes. Den Abschluss bilden die Heuler 'Wake Me Up When September Ends','Minority', 'Boulevard Of Broken Dreams' und 'Good Riddance', das zum Abschluss noch etwas auf die Tränendrüse drückt.
Die Show bildet insgesamt eine unterhaltsame Rockoper, an den Auftritt einer Punk-Rock-Band erinnert nicht viel: Zu brav wirkt das Trio um Billie Joe Armstrong. Nachsingspielchen mit dem Publikum, viel Technik, Feuerwerk, Verkleidungen und leider keine politischen Statements. Sie wollen einfach eine gute Zeit auf der Bühne verbringen. Nimmt ihnen das jemand übel?
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