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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Trackliste
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1.
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Tiki
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2.
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Dipana
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3.
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Kivu
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4.
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O Beta O Siba
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5.
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Esoka Bulu (Nighth Whisper)
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6.
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O Sen Sen Sen
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7.
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Manyaka O Brazil
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8.
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Three Women
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9.
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Ba Senge
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10.
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Ida Bato
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11.
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Akwa Samba Yaya
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12.
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Calcabao De Copacabana
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13.
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Samaouma
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14.
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Nu Sango
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| Diskografie
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Tiki
(2005)
Review lesen |
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Munia (The Tale)
(2003)
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Reverence
(2001)
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Kaze Ga Kureta Melody
(2000)
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Scenes From My Life
(1999)
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Richard Bona Tiki
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Kosmopolitik in Reinkultur |
mam. Als Richard Bona vor zwei Jahren am 'jazznojazz'-Festival in Zürich auf die Bühne trat und zu singen begann, traute man seinen Augen und Ohren nicht: Ein sympathischer Hüne stand da vor dem Publikum, zupfte kräftig seinen Bass und hauchte mit sanfter Stimme fast sphärische Klänge ins Mikrofon. Der gebürtige Kameruner zelebrierte während einer guten Stunde einen hybriden Musikstil aus Jazz, Funk sowie afrikanischen Klängen und zog damit den gesamten zum Bersten gefüllten Saal in seinen Bann.
In der Zwischenzeit hat Bona seinen Ruf als Weltklasse-Bassist gefestigt und bereits mit Jazzgrössen wie Chick Corea, Herbie Hancock und Pat Metheny zusammen gearbeitet. Er lebt heute in New York, machte aber seine ersten Begegnungen mit dem Jazz in Paris, wohin er mit zweiundzwanzig Jahren ausgezogen war, um den Tod seines Vaters zu verarbeiten.
Auf seinem neuen Album 'Tiki' beweist der Wahlamerikaner einmal mehr, dass er die traditionellen musikalischen Einflüsse seiner afrikanischen Heimat einerseits und die stilistischen Konfrontationen seiner bisherigen Zeit in Europa und den USA andererseits geschickt zu verweben vermag. Er tut dies erneut mit einer erfrischenden Selbstverständlichkeit, die man dem Werk anhört: Obschon Bona auf dem Album vielerlei Stilfusionen ausprobiert, tönt keines der Stücke darauf künstlich oder aufgesetzt.
Dazu beigetragen haben Musiker wie Vinnie Colaiuta, Djavan oder Mike Stern, welche ihrerseits ebenfalls keine Berührungsängste mit fremden musikalischen Gefilden haben und diesem Projekt alle ihre persönliche Note beifügen konnten. Einzig die einfachen und einprägsamen Melodien, die im Schaffen von Richard Bona in der Vergangenheit stets Höhepunkte gebildet hatten, sind auf 'Tiki' eher spärlich vorhanden. Schade eigentlich.
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