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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Life Will Kill You
(2007)
Review lesen |
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Hate Yourself With Style
(2005)
Review lesen |
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Zeros & Heros
(2003)
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Whole Lot Of Nothing, A
(2001)
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Two Sides
(2000)
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Clawfinger
(1997)
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Use Your Brain
(1995)
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Deaf Dumb Blind
(1993)
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Clawfinger Hate Yourself With Style
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Mit energischem Live-Feeling |
roz. Clawfinger spielten schon Rap-Metal-Crossover-Nu-Metal, bevor man überhaupt einen Namen für diese Stilrichtung hatte. Nun erscheint das sechste Album der halb schwedischen, halb norwegischen Band. Das offizielle Lineup besteht heute nur noch aus Zak Tell (vocals), Bard Torstenson (guitars) und Jocke Skog (keyboards). Gemäss Sänger Zak ist gerade deshalb das bisher beste Clawfinger-Album entstanden. "Es war einfacher, weil wir nur versuchen mussten, drei Meinungen unter einen Hut zu bringen." Es ist das erste Album, das ohne fremde Einflüsse ganz unter der Regie von Clawfinger entstand.
Witzigerweise hört man trotz Keyboarder in der Besetzung kaum Synthie-Sounds oder Samples, und die Drums sind diesmal zu 99% live eingespielt worden (wie früher schon von Henka Johansson). Das Album enthält die mitunter härtesten Songs, die Clawfinger aufgenommen haben. Der Opener "The Faggot In You" klingt ein wenig wie Meshuggah-Light, wie auch der schnelle Titeltrack. Der Sound ist hart, direkt und kraftstrotzend. Die Gitarren sind herunter gestimmt, Doubletime ist angesagt, und Zak rappt aggressiver denn je. Das Album hat ein energisches Live-Feeling, und es groovt. "Right To Rape" erinnert von der Melodienführung her an die deutschen H-Blockx oder Rammstein. Insgesamt ist "Hate Yourself With Style" aber eindeutig typisch Clawfinger. Alle Trademarks sind da, aber es klingt alles ein bisschen ausgereifter. Das ist eine grossartige Leistung für eine 15 Jahre alte Band, ihren ureigenen Sound beizubehalten und ihn doch immer ein wenig weiter zu entwickeln. "Hate Yourself With Style" hat wirklich Stil. Zak bringt es auf den Punkt: "It's cool as a fuck!"
Die Limited Special Edition erscheint übrigens mit einer Bonus-DVD, auf der 40 Minuten vom diesjährigen Konzert am Greenfield Festival in Interlaken zu sehen sind.
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