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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Touring The Angel – Live In Milan
(2006)
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Playing The Angel
(2005)
Review lesen |
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Exciter
(2001)
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Ultra
(1997)
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Songs Of Faith And Devotion
(1993)
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Violator
(1990)
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101 (Live)
(1989)
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Music For The Masses
(1987)
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Black Celebration
(1986)
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Some Great Reward
(1984)
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Construction Time Again
(1983)
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Broken Frame, A
(1982)
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Speak & Spell
(1981)
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Depeche Mode Playing The Angel
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Schmerz und Leid |
roz. Alarm-Sirenen wie aus einem Terminator-Film eröffnen "Playing The Angel", das erste Depeche-Mode-Album seit vier Jahren. Kaum jemand hätte gedacht, dass Dave Gahan, Martin Gore und Andy Fletcher nach der ganzen Vorgeschichte – angefangen beim oft kritisierten Vorgänger "Exciter", über die Soloaktivitäten und den daraus entstandenen Spannungen, bis hin zur aussergewöhnlichen Produzentenwahl – noch einmal auf diese Weise harmonieren würden.
Aber nichts täuscht darüber hinweg, dass "Playing The Angel" die hohen Erwartungen doch nicht ganz erfüllen kann. Depeche Mode sind zwar wieder voll da. Und die Single "Precious" ist wunderbare, simple Popmusik, die etwas an die erfolgreichen "Violator"-Zeiten (auch schon 15 Jahre her) erinnert. Das Album ist insgesamt aber sehr düster ausgefallen, wirkt über weite Strecken bekümmert. Das Motto "Pain And Suffering In Various Tempos" ist da sehr zutreffend. Dabei hätte die Band doch allen Grund, happy zu sein, nachdem sich vor allem Gahan und Gore wieder zusammengerauft haben. Aber es ist bezeichnend für das Album, dass die mitunter besten Songs - "Suffer Well", "Nothing’s Impossible" und "I Want It All" - von Dave Gahan kommen, der erstmals überhaupt eigene Stücke für ein Depeche-Mode-Album beisteuern durfte. Mit "Playing The Angel" kehren Depeche Mode zu ihren Wurzeln zurück. Der Sound ist weniger digital, dafür organischer. Mit analogen Synthieklängen lässt das Trio nochmals seine besten Tage aufleben. Dennoch bleibt ein leicht schaler Nachgeschmack und die Gewissheit, dass die besten Tage halt doch schon ein ganzes Stück weit zurück liegen.
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