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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Trackliste
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1.
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All Is Forgiven
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2.
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I Can't Win
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3.
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It Only Hurts
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4.
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The Way We Were
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5.
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Count On Me
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6.
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Hiding From The Sun
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7.
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Beautiful Flower
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8.
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One Thing Remains
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9.
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The Memory Will Never Die
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10.
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Get Out Of This Alive
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11.
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Found My Way Out
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Default One Thing Remains
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À la Nickelback |
pm. Seit ihrem Debüt anno 2001 werden Default in der Musikpresse gleichermassen zerrissen wie gelobt. Die vier Kanadier spielen eine Mischung aus Creed und Switchfoot und werden dabei vor allem als billige Variante von Nickelback belächelt. Letzteres scheint plausibel, hatte doch Chad Kroeger bei jedem bisherigen Album seine Finger im Spiel. Das die Kritik bei „One Thing Remains“ verstummt, ist daher eher zu bezweifeln. Auch beim neuen Silberling steuerte Dauerwelle Kroeger mit „Count On Me“, der ersten Single, einen Hit und eine grosse Melodie bei.
Produziert wurde das Teil von Bob Marlette (Seether). Neben ihm werden viele Co-Writer aufgeführt. So wurde praktisch das komplette Album mit fremder Hilfe geschrieben. Ob die Musik daher schlechter wird, darüber lässt sich streiten. Ein bitterer Nachgeschmack ist sicherlich dabei und somit die teilweise ziemlich harte Kritik berechtigt.
Was dabei aber selten berücksichtig wird, ist die geile Musik, die trotz allem aufdringlich groovend aus den Boxen donnert. Sänger Dallas Smith schreit schon ganz alleine viele grosse Bands, mit denen Default verglichen werden, an die Wand und trägt somit den Hauptteil zu den eingängig krachenden Songs bei. Das Ganze bewegt sich wie schon auf den Vorgängern zwischen Modern Rock und einem melodiösen Schuss Pop.
Im Grossen und Ganzen ist dieses Quartet sicherlich die pubertäre Variante von Nickelback. Aber wieso auch nicht? Jede gute Band beeinflusst andere Musiker. Das in diesem Fall der Pate nicht nur symbolisch sondern auch physisch zur Seite steht, macht das Album eher noch kompakter. Eingängiger Rock mit Gefühl. Kein Album für die Ewigkeit, eine gewisse Zeit lang aber durchaus spassig.
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