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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Get On With It
(2006)
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A Singsong And Crap
(2005)
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Un
(2004)
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Shhh
(1992)
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First Two
(1992)
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Slap
(1990)
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English Rebel Songs
(1988)
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Never Mind The Ballots
(1987)
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Pictures of Starving Children Sell Records
(1986)
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Chumbawamba A Singsong And Crap
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Revolution: Tanzbar und A-Capella |
ps. Eigentlich waren Chumbawamba anfang der Achtziger angetreten, die Revolution tanzbar zu machen. Die Briten aus Leeds stammten vornehmlich aus der lokalen Punkszene. Schon 1986 aber stellte sich die Band mit dem Namen, den die DRS3-Redakteure seit 20 Jahren immer wieder mal anders aussprechen, relativ quer. Auf einer wunderschönen Vinyl-10inch veröffentlichten Chumbawamba damals die weitgehend akustischen “English Rebel Songs”. Das war lange vor der Unplugged-Welle und noch viel länger vor der Rückbesinnung der englischen Folkszene auf ihre Wurzeln in den Neunzigern.
17 Jahre später, anlässlich einer längeren Babypause mehrerer Bandmitglieder, entschied sich der restliche Teil des achtköpfigen Ensembles für ein Remake der “English Rebel Songs”. Doch es sollte mehr daraus werden - mehr als das fast pure A-Capella von 1986. Neue Songs wurden gefunden, umgeschrieben, erweitert und vielseitiger instrumentiert. Freunde wurden eingeladen, ihren Beitrag beizusteuern. Barry Coope, Jim Boyes und Lester Simpson. John Jones und Ian Telfer (Oyster Band) sowie James O’Grady (Stars).
Das Resultat ist jetzt unter dem Titel “A Singsong And A Scrap” in Albumlänge auf CD erschienen. Das Album ist schlicht, einfach und typisch Chumbawamba. Boff und Lous Stimme prägen die typischen vierteiligen Chumba-Harmonien und die ins Ohr gehenden Refrains. Einfach ohne den ganzen Discoscheiss rundherum. Und genau hier erinnert “Singsong” an das Original aus den Achtzigern: “Die typischen zwei Monate des Feinschliffs und Abmischens, die normalerweise auf die Aufnahmen folgen - Stücke werden zerhackt, Beats übereinander gelegt, digitale Keyboard-Sounds durchsiebt - fielen diesmal unter den Tisch. Dieses Mal wollten wir eine Platte machen, die offen und geradeheraus und weniger poliert ist”, erläutert Gitarrist Boff.
Erstmals offiziell von Chumbawamba auf CD erhältlich ist die Eigeninterpretation des italienischen Revolutionsklassikers “Bella Ciao”. Ebenfalls neu im Programm: Der Clash-Klassiker (Daddy was a) “Bankrobber” der Clash in einer reinen A-Capella-Version. Grossartig!
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