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Velma La Pointe Farinet 2949m
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Schräger Trip-Hop auf Rock |
lama. Wir kämpfen hier ab und an mit einer wachsenden Menge an Einsendungen hiesiger Veröffentlichungen. Mit dem Anspruch angetreten, uns mit jeder CH-Produktion auseinanderzusetzen, gibt das zunehmend zu tun (weshalb wir übrigens nach weiteren RedaktorInnen suchen).
Diese CD blieb irgendwie liegen. Eigentlich erschien sie bereits im September. Es ist bereits das vierte Album der Lausanner Velma. Und ich muss gestehen: Es ist das erste, das ich mir anhöre. Auf "La Pointe Farinet 2949m" hören wir feinsten, atmosphärischen Minimal-Electro-Pop. Klangwelten wie sie mir gefallen, weil sie Muster durchbrechen. Das passiert hier nicht auf Anhieb. Aber die Produktion setzt sich doch ziemlich schnell im Ohr fest und lädt dazu ein, tiefer zu gehen. Kaum ist die Spannung aufgebaut, wird sie aber auch wieder eingerissen. Dazu kommen diese typisch westschweizerischen English-Vocals, bei denen ich mir immer überlegen muss, ob die Westscheizer unser hiesiges Englisch ebenso mitleidig mitanhören. Das tut dem Werk nicht wirklich weh. Es lebt zwar auch von den hypnotischen Stimmen, aber nicht so sehr von den damit erzählten Geschichten.
Erinnert irgendwie an verrockten Trip-Hop. Noch weit weg von frühen Young Gods. Und doch irgendwie nah.
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