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The Force Force, The
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Süffiger Blues-Rock |
roz. Der britische Gitarrist Mark Elliott (Rory Gallagher, Rudy Rotta Blues Band) und der deutsche Drummer Hanns Haurein (Vera Kaa, Foolhouse), die beide in der Schweiz ihr Domizil haben, trafen den Schweizer Bassisten Beat Schaub, als sie für eine Deutschrock-Produktion die Backings einspielten. Schnell verband das Trio eine enge Freundschaft, The Force war geboren. Entgegen sämtlichen musikalischen Trends erarbeiteten sich The Force ihr eigenes Repertoire in der Tradition von bluesverwurzelten Bands der 70er Jahre wie Led Zeppelin, Free, Thin Lizzy, Lynyrd Skynyrd. Das ist handgemachter, ehrlicher Gitarrenrock, getreu dem Motto: Remember the days when sex was safe and music was dangerous! Nach der Demo-CD "First Takes" folgt nun das erste reguläre Album der Band. Die Leitung der Aufnahmen übernahm V. O. Pulver, Haureins Schwiegersohn und seines Zeichens Chef der Schweizer Vorzeigemetaller Gurd.
"The Force" ist harte, bluesgetränkte Rockmusik mit solider Gitarrenarbeit und ebensolchem Rhythmusfundament. Das Ganze ist direkt und schnörkellos aufgenommen, klingt rauh und energiegeladen. Elliott hat eine rauchige Bluesstimme, die perfekt dazu passt. Der Sound ist nicht sehr innovativ, aber effektiv. Wunderschön zum Beispiel ist "Wild Horses" mit der süffigen Gitarrenmelodie. Aber es fallen einem gleich dutzendweise Bands ein, nach denen die Force-Gitarrenriffs klingen. Allen voran AC/DC, Stevie Ray Vaughan und auch Krokus. Der Refrain von "Bad Luck" klingt nach "Voodoo Chile" von Jimi Hendrix, das Riff zu "Boogie On Down " ist von Vaughan abgekupfert und "Road To Nowhere" kennt man als "Never Walk Alone" von Steve Lukather. Dennoch überzeugt das Album, weil es einfach geil gemacht ist.
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