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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Diskografie
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Chair In The Doorway
(2009)
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Paris Concert, The
(2009)
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Collideoscope
(2003)
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Play It Loud!
(1997)
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Stain
(1993)
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Biscuits
(1991)
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Time's Up
(1990)
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Vivid
(1988)
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Living Colour Time's Up
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Eine Klasse für sich |
roz. 1988 erschütterten vier schwarze Musiker die Musikwelt mit dem Album "Vivid". Denn sie machten es plötzlich möglich, "schwarze" Musik aus der Tradition des Soul, Blues, Gospel, Funk und Reggae mit richtig hartem Rock zu vermischen. Vor Living Colour schien es unmöglich, diese scheinbar unvereinbaren Gegensätze zusammenzubringen: Crossover war geboren. Ihr zweites Album "Time's Up" ist in dieser Beziehung das abwechslungsreichste. Gleich zu Beginn kracht der Titelsong aus den Boxen, eine ultraharte Speed-Metal Attacke, die dann aber in der Mitte mit einem funkigen Groove unterbrochen wird. Das soulige "Love Rears It's Ugly Head", das von Lenny Kravitz sein könnte, hat genauso seinen Platz wie das balladeske "Solace Of You" mit seinen afrikanischen Wurzeln. Das schräge "Elvis Is Dead" inklusive Saxophon-Solo ist purer Funk und natürlich wird bei Living Colour neben alle dem auch ordentlich gerockt. Jeder der vier Musiker ist eine Klasse für sich wobei Vernon Reid's ultraschnelles, meist chromatisch anmutendes Gitarrenspiel sicher nicht jedermanns Geschmack sein dürfte. Es lohnt sich nach der Special Edition Ausschau zu halten, die neben einem "Love Rears..."-Remix noch zwei Klasse Live-Bonus-Tracks zu bieten hat.
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