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Ryan Adams 29
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Rebellische Intimität |
pm. Man schrieb den 15. Oktober 2002, Ryan Adams spielte gerade ein Konzert im Nashville Ryman Auditorium, als plötzlich ein Fan zwischen zwei Songs nach dem klassiker "Summer of 69" schrie. Ziemlich erbost über diesen Scherz mit seinem Beinahe-Namensvetter Bryan Adams, streifte der Musiker kurzerhand seine Gitarre ab und liess die Lichter einschalten. Er machte den Übeltäter ausfindig, drückte ihm 30 Dollar für den Eintritt in die Hand und weigerte sich weiterzuspielen, bevor der Fan die Halle verlassen hatte.
Nun sind wir im Jahr 2006 und Ryan Adams hat nichts von seiner rebellischen Art verloren. Auf seinem dritten Output innerhalb eines Jahres bietet er uns genau die Musik, die wir von ihm hören wollen. Nach dem eher rockigen Doppel-Album “Cold Roses” von Anfang Mai und dem countrylastigen “Jacksonville City Nights” im September besinnt sich der Singer/Songwriter auf “29” wieder seiner wahren Stärken. Sämtliche Songs sind sparsam arrangiert und Leben von akustischen Gitarren oder dem Klavier. Darüber zerschmilzt sein rauchiger Gesang und macht dieses Werk zu einem der persönlichsten seiner bisherigen Arbeit.
Ryan Adams' Musik ist momentan wohl das Beste was es ihm Bereich Alternative-Country zu hören gibt. Betrachtet man dabei das Talent und die enorme Arbeitswut des rebellischen Cowboys, kann man zuversichtlich voraussagen, dass dies wahrscheinlich auch noch ziemlich lange so bleiben wird.
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Kommentare:
Kommentar von Tom da bomb vom 20.01.2006:
Das wird ziemlich sicher nicht lange so bleiben, wenn er weiter so säuft. Wir waren vor ein paar Jahren an einem Gig von ihm in Deutschland. Junge, der kam stockhagelvoll auf die Bühne! Und für so was sind wir nach München gefahren? Musik gut - Typ ein echter Reinfall!
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