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| Wertung
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| Diskografie
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And The Glass Handed Kittes
(2006)
Review lesen |
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Frengers Not Quite
(2003)
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Mew And The Glass Handed Kittes
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Leichtfüssiger Bombast |
roz. In ihrem Heimatland Dänemark gehören Mew zu den Superstars. Bei den letztjährigen MTV European Music Awards zählten sie zu den grossen Abräumern. Das ist ein wenig erstaunlich, denn Mew machen keine Musik für die breite Masse. Ihr Progressive-Pop mit den verschachtelten Rhythmen und epischen Arrangements braucht etwas Zeit. Erst nach mehrmaligem Anhören begreift man die Songs, die sich dann wie zarte Blumen in ihrer vollen Pracht entfalten.
Mew klingen ein wenig wie eine Mischung aus Muse und Abba, vor allem die kindliche Stimme von Jonas Bjerre ist markant. Mews Songstrukturen sind sehr ausgedehnt, auch wenn die einzelnen Tracks relativ kurz sind. Aber sie fliessen meist ineinander über und wirken wie eine lineare Nummer, die in kürzere unterteilt ist. "And The Glass Handed Kites" ist ein grossangelegtes Werk voller Bombast und Gigantismus. Breite Keyboardflächen treffen auf ungerade Rhythmik, moderne Elektronikeinwürfe flirten mit dem Art-Rock der 70er Jahre. Mews Sound besticht durch eine dichte Atmosphäre und komplexe Arrangements. Das Quartett vergisst aber nie, seinem progressiven Rock-Pop eine leichtfüssige Melodie voranzustellen. Das ist grossartig.
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