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The Toenails Kings Of The Mountain
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Explosiv |
roz. Es scheint auch in der Schweiz staubige Wüsten zu geben. Zumindest klingt es so, wenn man sich das zweite Album von The Toenails anhört. Das Trio macht eine Mischung aus Stoner- und Punk-Rock, irgendwo zwischen den Queens Of The Stone Age und den Bollock Brothers. Staubtrocken, geradeaus und immer mit einer eingängigen Melodie im Refrain. Hört man auf die Texte, stellt man fest, dass bei den Toenails auch Spass mit einem grossen "S" geschrieben wird. Und so kann man es auch verkraften, dass die drei unscheinbaren Herren sich klingende Künstlernamen wie Firefucker, Gasguzzler und Hellrider zugelegt haben. Sie sind gerade auf dem Weg in die Berge. Dort sei es kühler als in der schweisstreibenden Wüste, haben sie sich sagen lassen. Denn selbst mit Tequila lässt sich der ganze Dreck nicht wegspülen. Und während die Gitarren röhren, der Bass dröhnt und die Drums den Pulsschlag angeben, warten wir eigentlich nur noch darauf, dass die Stange Dynamit explodiert, die sie uns mit "Kings Of The Mountain" hinterlassen haben. 30 Minuten Zündschnur sind zwar nicht gerade viel. Aber das Album wirbelt in dieser Zeit wirklich mächtig viel Staub auf. Die Toenails haben richtig schön viel Dreck unter ihren Zehennägeln.
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