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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Come Clarity
(2006)
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Used & Abused: In Live We Trust
(2005)
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Soundtrack To Your Escape
(2005)
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Reroute To Remain
(2002)
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Tokyo Showdown (Live), The
(2001)
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Clayman
(2000)
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Colony
(1999)
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Whoracle
(1997)
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Black Ash
(1997)
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Jester Race
(1996)
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Lunar Strain
(1994)
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In Flames Come Clarity
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Mit der Zeit etwas fade |
roz. In-Flames-Fans der ersten Stunde können aufatmen: Nachdem die letzten beiden Werke eher zwiespältige Reaktionen auslösten, kehren die Göteborger zu ihren Wurzeln zurück - und machen doch einen Schritt nach vorne. "Come Clarity" ist eine Art Versöhnungscocktail aus dem Death Metal der Vergangenheit und den Nu-Metal-Elementen der Gegenwart.
Der Eröffnungs-Song knallt einem mit Höchstgeschwindigkeit um die Ohren. Und doch macht der Refrain klar, dass In Flames auch weiterhin nicht auf Melodien verzichtet wollen. Sogar für akustische Gitarren ist Platz. Der Titelsong ist eine Art Death-Metal-Ballade, die ein wenig an die Deftones erinnert. Beim Song "Dead End" lässt sich der schwedische Popstar Lisa Miskovsky mit zuckersüssem Gesang auf ein Duell mit dem kreischenden Anders Fridén ein. Das Resultat ist ungewohnt, aber doch gelungen und gemahnt an ältere Tage ("Lunar Strain"). Die Trademarks sind jedenfalls alle da: Melodische Gitarrenwände, messerscharfe Stakkatoriffs, fieses Gekreische und hymnische Refrains. Und obwohl dies wohl eines der härtesten In-Flames-Alben ist, bleibt der Sound glasklar bis ins letzte Detail. Aber auch das kaschiert nicht, dass den Schweden in der Mitte von "Come Clarity" die Luft langsam ausgeht. Die letzten Songs halten nicht, was der erste Teil der Platte verspricht, die CD wirkt mit zunehmender Spieldauer fade.
Abzug gibt es auch für die DVD. Die ist zwar gut gemeint, hat aber etliche Schönheitsfehler. Nach dem Muster von Metallicas "St. Anger" ist darauf die Band im Proberaum zu sehen, wie sie die Songs des Albums spielt. Der Sound ist allerdings so perfekt, unterscheidet sich offensichtlich nicht von der CD, dass der Verdacht aufkommt, dass hier nur Playpack gespielt wird. Ausserdem liegt über den ganzen Aufnahmen ein nerviger Schwarzweiss-Filter, mit Abnutzungs-Effekten wie bei einem alten 35-mm-Film. Da fehlt mir das Kunstverständnis. Es gibt auch kein Menu, nicht einmal einen Song-Index; die Songs laufen einfach nacheinander ab.
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