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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Trackliste
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1.
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I Get A Kick Out Of You
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2.
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I Concentrate On You
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3.
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Fly Me To The Moon
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4.
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Witchcraft
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5.
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In The Wee Small Hours
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6.
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The One I Love Belongs To Somebody Else
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7.
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(I've Got You) Under My Skin
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8.
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Bewitched, Bothered And Bewildered
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9.
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Night And Day
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10.
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All The Way
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11.
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Nice 'N' Easy
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12.
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Something Stupid
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13.
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All Of Me
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14.
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You Go To My Head
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| Diskografie
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Songs Of Sinatra
(2006)
Review lesen |
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This Guy's In Love
(2003)
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This Time Of The Year
(2002)
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Standard Time
(2001)
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A New Standard
(1999)
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Steve Tyrell Songs Of Sinatra
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Zu simples Recycling |
mam. Wer sich an Sinatras Erbe wagt, begibt sich auf ein Abenteuer. Manchmal erntet man damit grossen Beifall, ein anderes Mal bloss Kritik. Dass man dieses Wagnis auf zwei grundsätzlich verschiedene Arten angehen kann, scheint klar: Entweder versucht man, dabei möglichst nahe an den Originalen des weltberühmten Crooners zu bleiben, oder man beschreitet alternative Wege und probiert neue Arrangements aus.
Steve Tyrell hat sich mit seinem neusten Album 'Songs Of Sinatra' im Grossen und Ganzen dem ersten dieser beiden Ansätze verschrieben. Die Arrangements der Scheibe stammen aus der Feder namhafter Grössen wie Sammy Nestico und Ernie Freeman, die bereits früher im Dienste Sinatras standen, oder Quincy Jones, welcher schon der Originalversion von 'Fly Me to the Moon' seinen Stempel aufgedrückt hatte. Dies bringt mit sich, dass die vierzehn Titel des Albums alle mehr oder weniger konventionell daher kommen und sich so nicht genügend von Sinatras Versionen abheben. Gerade weil dessen Songs derart vertraut sind, ist dies im Falle von Franks Erbe besonders gefährlich: Tyrell präsentiert auf seinem neusten Werk zwar solide Gesangsnummern, unterlässt es aber, den Stücken eine persönliche Note zu verpassen. Das langweilt stellenweise und enttäuscht diejenigen, welche die früheren Alben des Musikers kennen – während der Sänger damals noch dynamisch und opulent interpretierte, kommt auf 'Songs Of Sinatra' vieles flach und zu bekannt daher.
Der Texaner, der durchaus Charisma hat, wird sich in Zukunft fragen müssen, ob er sich nicht allmählich vom Great American Songbook entfernen und neue Wege einschlagen muss, um seinen Fans weiterhin zu gefallen. Die Klassiker sind vertont, das Zuhören hat Spass gemacht, doch es wird Zeit, dass sich Tyrell an neue, eigene Songs wagt. Und es steht ausser Zweifel, dass sich Komponisten finden werden, die dem Amerikaner die perfekten Titel auf den Leib schreiben. Denn dessen Stimme ist in ihrer rauchigen Art einzigartig und hat weit mehr verdient, als lediglich Altes aufzuwärmen.
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